18. Juli 2018
18.07.2018

Georg "Bauchi" Berres verlässt Boris-Becker-Finca im Streit

Schon seit Wochen hatte es Unstimmigkeiten zwischen den Besetzern des riesigen Anwesens im Nordosten von Mallorca gegeben

18.07.2018 | 10:08
Kurz nach der Besetzung: "Bauchi" mit Stephanie Griesbach (links) und Elisaweta wall (rechts). Mit beiden scheint er mittlerweile zerstritten

Georg "Bauchi" Berres, der seit Ende Mai das riesige Anwesen bei Artà im Nordosten von Mallorca besetzt hält, das einst Boris Becker gehörte, ist ausgezogen. Grund dafür sind Streitigkeiten mit seinen Mitbesetzern.

"Das Team hat beschlossen, Bauchi aus dem Spiel auszuschließen und seine Sachen vor den Toren abzustellen. Ich werde mich in den kommenden Tagen via Guardia Civil als neuen Besetzer eintragen lassen und von nun an offiziell die Verantwortung über das Geschehen auf der Finca übernehmen und gemeinsam mit dem Team das Projekt BB Finca wie angedacht weiterführen (...) Björn", heißt es in einem Post, der in einer Whatsapp-Gruppe kursiert, und den Berres am Dienstag (17.7.) bei Facebook veröffentlichte. Nicht ohne ihn selbst zu kommentieren: "Ich lach' mich scheckig. Was für ein Team? Ich wollte vor Wochen schon gehen, und man hat mich jedes mal überredet zu bleiben und nicht aufzugeben (...) Bin ich froh, dass ich da weg bin", so Berres.

Immer wieder waren in den vergangenen Wochen Informationen auf Berres' Facebook-Seite erschienen, die auf Streit zwischen den Besetzern hindeuteten. Detaillierte Gründe für die Auseinandersetzungen wurden nicht genannt. Zwischen den Zeilen lässt sich jedoch heraus lesen, dass die Mitbesetzer "Bauchi" kritisierten, weil er sich nicht genug für praktische Fortschritte auf dem verfallenden Anwesen einsetzte. Wie die "Bild" berichtet, sei Berres letztlich in einem Wutanfall von der Finca verschwunden und habe zuvor seine persönlichen Habseligkeiten zerstört. Auf der Finca verbleiben neben besagtem Björn auch Stephanie Griesbach, die gemeinsam mit "Bauchi" als Erste das Eindringen auf das Anwesen wagte, sowie zwei weitere Männer.

Gegenüber der MZ wollte sich Berres zu den aktuellen Umständen bisher nicht äußern. Unklar ist ebenfalls, wo er nun unterkommt. Wie er der MZ bereits bei einem Interview Anfang des Jahres mitteilte, war sein Wohnmobil nur noch bis Ende Juni versichert, danach wollte Berres eigentlich versuchen, ein Segelschiff ausfindig zu machen und um die Welt zu reisen. Die Besetzung der Boris-Becker-Finca durchkreuzte seine Pläne zwischenzeitlich. "Macht ja nichts, jetzt sitze ich im Mutterschiff", hatte Berres wenige Tage nach der Besetzung zur MZ gesagt.

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