23. Februar 2018
23.02.2018
40 Años

Timo Scheiders Mallorca-Pläne sind schon wieder Geschichte

Der zweimalige DTM-Gesamtsieger wollte in Llucmajor eine Rallycross-Strecke einrichten. Doch nun wurde die Kooperation mit der RennArena beendet

23.02.2018 | 16:22
Timo Scheiders Mallorca-Pläne sind schon wieder vom Tisch.

Das Projekt war im Februar des vergangenen Jahres selbstbewusst kommuniziert worden: Timo Scheider, der zweimalige Sieger der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM), baut auf Mallorca eine Rallycross-Strecke. In Zusammenarbeit mit dem Betreiber der RennArena Llucmajor, Helmut Gay, sollte das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Außerdem sollte Scheider mit seinem Namen auch die bestehende Rennstrecke des Mallorca Circuit promoten. Jetzt, nach einem Jahr, ist die Kooperation zwischen beiden schon wieder beendet. Und die Beteiligten sind offensichtlich nicht im Frieden auseinandergegangen.

Eine Pressemitteilung des Managements von Scheider wird ungewöhnlich deutlich: Der Rennfahrer habe mit seinem Namen die Rennstrecke einem breiten Publikum in der Motorsportwelt nahe gebracht und diese durch seine Kontakte "tatkräftig" unterstützt. "Nun wurde leider offenbar, dass die Vorstellungen über die Inhalte einer konstruktiven und zielführenden Zusammenarbeit zwischen Timo Scheider und dem Betreiber der Rennstrecke, Helmut Gay, nicht in Einklang zu bringen sind", heißt es in der Erklärung weiter, die kategorisch schließt: "Timo Scheider war deshalb an einer Verlängerung der Zusammenarbeit nicht interessiert und pflegt ab sofort keinerlei Verbindung mehr mit dem Circuit Mallorca."

Scheiders Manager Björn Steiner betont im MZ-Gespräch noch einmal, dass man nicht in "Friede, Freude, Eierkuchen" auseinandergegangen sei. "Wir schreiben uns jetzt auch keine jahrelangen Freundschafts-Mails mehr", sagte er in Bezug auf den Rennstrecken-Betreiber Gay.

Der stellt die Sache anders dar. Von der angesprochenen "tatkräftigen" Unterstützung von Scheider könne keine Rede gewesen sein. Für ihn habe sich eine Verlängerung des Kontrakts, der von beiden Seiten zunächst auf ein Jahr befristet war, wirtschaftlich nicht gelohnt. Wenngleich Gay betont: "Wir haben uns nicht gestritten, ich halte Timo Scheider weiterhin für einen hervorragenden Rennfahrer." Aber es habe eben nicht gepasst.

Und was ist mit der Rallycross-Strecke? "Die ist zu 70 Prozent fertiggestellt", sagt Gay. Eigentlich sollte der Kurs bereits im Herbst 2017 in Betrieb genommen werden. Es liegt auf der Hand, dass es auch aufgrund der Verzögerungen zu den Differenzen der beiden Partner kam. Timo Scheider war am Freitag (23.2.) telefonisch nicht zu erreichen. Er weilte bei Tests im Ausland. /jk

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