Hafenbehörde will Restaurants und Hotels in Mallorcas Leuchttürmen

Für die ehemaligen Leuchtfeuer bei Cap Blanc, Portocolom und auf der Mini-Insel Alcanada bei Alcúdia liegen bereits Projekte vor

27.01.2014 | 12:29
Blick auf den Leuchtturm von Cap Formentor
Blick auf den Leuchtturm von Cap Formentor

Schlemmen und Pennen im Leuchtturm auf Mallorca: Interessierte Unternehmer können sich ab sofort bei der Hafenbehörde der Balearen um eine Genehmigung für den Betrieb eines Gastgewerbes in einem der Leuchttürme von Mallorca bewerben. Dies geht aus der Website der "Autoritat Portuària" (www.portsdebalears.com/index.php3) hervor. 17 Projektvorschläge sind bei der Behörde bereits eingegangen. Möglich wurde die Ausschreibung, weil die spanische Zentralregierung in Madrid nach zusätzlichen Einnahmequellen sucht und deswegen ein Programm zur Nutzung dieser zahlreichen in Staatsbesitz befindlichen markanten Gebäude ins Leben gerufen hat. Die Türme sollen parallel zum neuen Betrieb weiterhin ihre traditionelle Aufgabe erfüllen.

Auf Mallorca befinden sich 14 "faros", am Kap Formentor befindet sich im Turmgebäude bereits ein Restaurant. Auch die Innenräume der meisten anderen sollen nun genutzt werden können, wobei drei Leuchttürme wegen ihrer Lage und der Größe ihrer Räumlichkeiten besonders begehrt sein dürften: die Türme am Cap Blanc, bei Portocolom, wo der letzte Wärter Mallorcas Dienst tut, und auf der Mini-Insel Alcanada bei Alcúdia in unmittelbarer Nähe eines Golfplatzes. Weitere wie der Leuchtturm von Punta Avançada bei Pollença befinden sich auf militärischem Sperrgebiet.

Der bekannteste Leuchtturm von Mallorca ist der am Kap Formentor, der 1863 eingeweiht wurde. Die Leuchttürme am Cap Blanc, bei Portocolom und am Cap Ses Salines konnten 2013 ihr 150-jähriges Jubiläum feiern.

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