Regierung lässt 13 weitere Chiringuitos auf ihre Legalität prüfen

Dem Abriss der Strandbuden am Es Trenc könnten bald weiter Rückbauten folgen

02.06.2017 | 11:50
Feste Buden wie der ehemalige Chiringuito am Es Trenc sind nicht mehr erlaubt. Innerhalb von sechs Tagen wurden sie abgerissen.

Die sechs fest installierten Chiringuitos am Traumstrand von Es Trenc sind Geschichte. Der Abriss stellt nun eine ganze Reihe weiterer Strandbuden infrage. Wie die spanischen Zeitung "Ultima Hora" am Samstag (27.5.) berichtet, hat der balearische Umweltabgeordnete Miquel Mir eine Liste mit 13 an den Stränden Mallorcas verteilten Chiringuitos an die Küstenbehörde geschickt, um die Legalität der Buden prüfen zu lassen.

Nach einem Gerichtsurteil sind nur noch Buden erlaubt, die maximal 20 Quadratmeter Fläche plus 50 Quadratmeter Terrasse umfassen – also etwa halb so viel wie die bereits abgerissenen. Zudem müssen sie nach dem Ende jeder Saison abgebaut werden können – ein Kriterium, das die Strandbuden am Es Trenc mit ihren Betonfundamenten nicht erfüllten.

Um keinen Vorwurf eines diskriminierenden Umgangs mit der Gemeinde Campos aufkommen zu lassen, sollen nun 13 weitere Chringuitos in zehn Gemeinden kontrolliert werden. Die Liste umfasst die Strände S'Illeta, Playa de Portals Vells, Playa del Mago, Cap Enderrocat Cap Blanc, Playa des Dolç, Font de n'Alis, Cala de s'Àguila, Cala sa Mesquida, Llosa de l'Ullal, Cala de sa Calobra, Cala Deià, Racó de sa Foradada und Cala Estellencs.

Die Überprüfung bedeute keinen sofortigen Abriss, stellte Miquel Gual von der Küstenbehörde klar. Jedoch sollen bei eventuellen Verstößen die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden.

Nicht alle sind mit dem Abriss der Chiringuitos einverstanden. Die Budenbetreiber sorgen für Ordnung am Strand. Nach dem Abriss kam es zu chaotischen Umständen am Es Trenc. /rp

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