„Perla", „Prima", „Bella" und all die anderen

Was Aida Cruises für 2017 und 2018 plant

11.11.2016 | 02:30
Virtuell schon da, reell soll die „Aida Perla" erst ab dem 2. September 2017 wöchentlich in Palma ablegen.

Für echte Aida-Fans auf Mallorca beginnt mit dem Besuch der „Aida Aura" am 5. November eine trostlose Zeit. Wenn sie wieder ablegt, ist es erst einmal für mehr als fünf Monate vorbei mit der Kussmund-Flotte in balearischen Gewässern. Erst am 8. April eröffnet die „Aura" mit einer Sechs-Nächte-Tour wieder die neue Aida-Saison für Reisen ab und bis Palma.

Aber es gibt auch viele gute Nachrichten für Aida-Freunde auf der Insel. Diese betreffen insbesondere die „Aida Perla", das baugleiche Schwesterschiff der „Aida Prima", welches seit Ende April 2016 mit neuem Konzept für schlechteres Wetter ganzjährig ab Hamburg in See sticht. Die „Perla" wird als dann zwölftes Flottenmitglied ab dem 2. September 2017 wöchentlich ab Palma und erstmalig alternativ auch ab und bis Barcelona vier verschiedene Routen im westlichen Mittelmeer anbieten. Ziele sind dabei zum Beispiel die Insel Korsika, Marseille, Livorno für Ausflüge nach Florenz und natürlich auch wieder Civitavecchia als Ausgangspunkt für unterschiedliche Touren nach Rom.

Die Details zur Indienststellung der „Perla" sollen in Kürze vorgestellt werden. Dabei spricht einiges dafür, dass wir uns nach der Taufe der „Aida Luna" im Jahr 2009 wieder auf eine glamouröse Tauffeier in Palma freuen dürfen.

Im kürzlich erschienenen neuen Katalog gibt das Unternehmen auch schon einen Ausblick auf den Sommer 2018. Ab März 2018 wird eben jene „Aida Perla" nach Deutschland wechseln. Hamburg wird dann Start- und Zielhafen für siebentägige Rundreisen zu Häfen in Reichweite der Metropolen Westeuropas wie London (Southampton), Paris (Le Havre), Brüssel (Zeebrügge) oder Rotterdam – Touren, die aktuell mit der „Prima" angeboten werden. Die „Prima" wechselt im Frühjahr 2018 nach einigen Monaten Einsatz im Atlantik dann von den Kanarischen Inseln zu uns in das westliche Mittelmeer und übernimmt die Reisen der „Perla" ab Palma und Barcelona.

Mit dann zwölf Schiffen fällt es auch dem deutschen Marktführer nicht immer leicht, alle Betten zu zufriedenstellenden Raten zu füllen. Helfen soll ein neues Konzept, welches in vergleichbarer Form auch schon bei der Schwesterreederei Costa ausprobiert wird. Die Rostocker nennen ihr neues Urlaubsangebot „Aida Selection". Ein Ansatz des Programmes ist, die Destination in den Fokus zu stellen. „Selection" verspricht außergewöhnliche Routen und Reisen in neue Regionen. Genutzt werden hierfür die Schiffe der ersten Aida-Generationen: „Cara", „Aura" und „Vita". Diese bieten Gästen zwar weniger Möglichkeiten an Bord, ermöglichen aber wegen ihrer geringeren Größe auch den Anlauf ungewöhnlicherer Häfen.

Highlight des Programms ist die erste Weltreise der Reederei. Diese beginnt im Oktober 2017 und führt die „Aida Cara" in 116 Tagen zu
41 Häfen in 23 Ländern auf fünf Kontinenten. Von Hamburg aus nimmt das, gerade bei Stammgästen immer noch beliebte, allererste Aida-Schiff Kurs auf Südamerika und bietet Stopps in Rio de Janeiro, Buenos Aires und in Ushuaia/Feuerland an, bevor es von Valparaíso (Chile) aus zu der Osterinsel geht. Weiter führt die Reise nach Tahiti, Moorea und Bora Bora in Französisch-Polynesien. Nach Auckland warten dann Sydney und das Great Barrier Reef und in Asien zum Beispiel Bali, Singapur und die ­Malediven. Dafür erscheinen die Preise ab 11.995 Euro pro Person durchaus moderat. Deutschsprachige Informationen hierzu gibt es wie zu allen anderen Aida-Reisen auch telefonisch unter 971-91 97 77.

Eine weitere „Selection"-Route führt die Passagiere etwa Kurs Indischer Ozean mit Stopps auf Mauritius, La Réunion, den Seychellen und gleich drei Häfen auf Madagaskar. Kontrastprogramm hierzu dürfte die Tour „Winter im hohen Norden" sein, die im kalten Februar und März 2017 ab Hamburg zu den Polarlichtern und der Winterlandschaft in den norwegischen Fjorden geplant ist.

Neues gibt es auch von der „Aida Bella". Statt wie berichtet zukünftig für den chinesischen Quellmarkt Touren in Asien anzubieten, kommt auch dieses Schiff in das westliche Mittelmeer zurück. Offiziell wird das mit der starken Nachfrage in Deutschland begründet, Insider berichten jedoch auch von unbefriedigenden Buchungen in China. Offensichtlich konnte das deutsche Kreuzfahrtkonzept dort (noch) nicht ausreichend Kreuzfahrer begeistern. Und so gibt es nach dem Ende der aktuellen Südostasien-Saison ab dem 20. Mai 2017 Wochenreisen ab Palma de Mallorca und Barcelona. Wenn im September diese Touren dann von der „Perla" übernommen werden, entdecken die Gäste der „Bella" auf neuen zehn- und elftägigen Reisen dann mit Korfu, Venedig und Dubrovnik auch Häfen im öst­lichen Mittelmeer.

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