Das Aus von Coca Cola auf Mallorca ist besiegelt
Nach Streiks und wochenlangem Kampf gegen die Schließung der Abfüllanlage in Palma geben sich die Mitarbeiter geschlagen
Die Mitarbeiter der Coca Cola-Abfüllanlage in Palma de Mallorca geben sich geschlagen: Nach Demonstrationen und wochenlangen Streiks und Verhandlungen, mit denen sie die Schließung des Standorts auf der Insel verhindern wollte, akzeptiert die Belegschaft das Vorhaben von Coca-Cola Iberian Partners. Dies teilte der Sprecher des Betriebsrats, Juanjo Bustins, am Dienstag (18.3.) mit.
Am Ende habe die große Mehrheit der 67 betroffenen Angestellten dem Angebot des Unternehmens zugestimmt, wonach die Beschäftigten mithilfe eines sogenannten ERE-Verfahrens in Altersteilzeit geschickt, versetzt oder gegen eine Abfindungszahlung von maximal 42 Monatsgehältern und zusätzlichen 10.000 Euro entlassen werden.
Die Coca Cola-Produktion auf Mallorca steht bereits seit Anfang Februar still, als die Mitarbeiter in einen unbefristeten Streik getreten sind und das Unternehmen die Lieferung von Rohstoffen eingestellt hatte. Spanienweit wird Coca-Cola Iberian Partners im Rahmen einer Umstrukturierung vier Standorte, neben Palma in Madrid, Alicante und Asturien, schließen. Davon sind insgesamt rund 1.200 Angestellte betroffen.
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