25. April 2017
25.04.2017
40 Años

Betrug mit Krebsmedikament: Uni-Professor soll 18.000 Euro pro Kilo verlangt haben

Aussagen einer ehemaligen Mitarbeiterin zufolge muss die Leitung der Balearen-Universität schon lange von dem mutmaßlichen Betrug gewusst haben

02.05.2017 | 16:44
Der Leiter von Lipopharma in einem Archivfoto.

Nach der Festnahme mehrerer Mitarbeiter der Balearen-Universität UIB auf Mallorca werden immer mehr Einzelheiten zu dem mutmaßlichen Betrug mit dem falschen Krebsmedikament Minerval  bekannt. So soll der Mitgründer des universitätsnahen Unternehmens Lipopharma offen damit geworben haben, dass die als Medikament nicht zugelassene Substanz Hirntumore heile.

"Er verkaufte ein Kilo Minerval in Pulverform für 18.000 Euro und empfahl den Kunden die Einnahme von drei Esslöffeln täglich in Yoghurt eingerührt", erklärte eine ehemalige MItarbeiterin. Aufgrund der Methoden des Forschers habe die Kollegin ihre Unterschrift unter wissenschaftlichen Veröffentlichungen verweigert und das Team schließlich verlassen. Ihre Zweifel habe sie bereits vor Jahren der Universitätsleitung mitgeteilt, der sie vorwirft, den Verdächtigen lange Jahre geschützt zu haben. /tg

auf Twitter teilen
auf Facebook teilen

Gut essen auf Mallorca

Restaurants auf Mallorca

Welches Restaurant darf es sein?

Die Insel kulinarisch entdecken - Restaurant-Empfehlungen in Palma de Mallorca, im Osten, Südosten oder Südwesten von unserer Gastro-Autorin Martina Zender

 

Mallorca-Themen von A bis Z

Mallorca-Themen von A bis Z

MZ-Artikel, geordnet nach Themengebieten

Alphabetische Liste: Von Air Berlin über Kongresspalast bis Wandern

 

Empfohlene Links: Inselradio 95,8 | Mallorca mal 365 |