Mehr als 2 Millionen Dateien pädophilen Inhalts gespeichert: Mann auf Mallorca festgenommen

Beamte der Nationalpolizei nahmen den Mann auf Mallorca fest / Nationalpolizei
Beamte der Nationalpolizei haben auf Mallorca einen Mann festgenommen, der einer Pressemitteilung der Polizei zufolge mehr als zwei Millionen Dateien mit kinderpornografischen Inhalten auf seinem Computer gespeichert hat. Wie es heißt, schaute sich der 65-Jährige Fotos und Videos nicht nur selbst an, sondern verbreitete sie von seinem Wohnsitz in Palma aus übers Internet weiter. Ermittlungen der Spezialeinheit für Cyber-Kriminalität zufolge hatte er allein zwischen Juli 2023 und Anfang 2024 rund 15.000 Dateien dieser Art weitergeleitet.
Keiner Schuld bewusst
Bei einer Hausdurchsuchung in der Wohnung, in der der Mann gemeinsam mit seiner alten Mutter lebt, stellten die Ermittler den Laptop des Verdächtigen sowie eine externe Festplatte sicher. Beides war voll mit Videos und Fotos, die Kinder in pornografischem Zusammenhang zeigen. Den Angaben der Polizei zufolge hatte der Mann das Material fein säuberlich nach verschiedenen Kategorien sortiert und in rund 33.000 digiale Ordner abgespeichert.
Bei der Festnahme gab der Mann zu, dass er es war, der die Inhalte gesammelt, kategorisiert und verbreitet hatte. Er habe jedoch angeblich nicht gewusst, dass dies verboten sei. /somo
- Neue Bootsankunft auf Mallorca: Migranten gehen in Illetes vor Wohnhäusern an Land
- Massenkarambolage auf Mallorca: Unfallfahrer stand kurz vor Alkoholkoma und hatte keine Fahrerlaubnis
- Mallorca will selbst bestimmen, wie viele Urlauber am Flughafen landen dürfen? Nein, sagt Madrid noch einmal
- Vater hat sie im Feuchtgebiet verloren: Polizei rettet deutsche Urlauberkinder auf Mallorca
- Wenn Palma an die Fluggrenze kommt: So werden die begehrten Slots verteilt
- „Der perfekte Urlaub“ auf Mallorca: Darum geht es in der Fortsetzung von 'Das perfekte Geheimnis
- Zwölf Bootsmigranten erreichen Mallorca – bei Ankunft zünden sie Leuchtfeuer
- Die eine Sache, die wir im Flugzeug alle wollen – aber zu Hause nie
