ITB BERLIN

Reiseveranstalter verkünden Investitionsoffensive für Mallorca

Konzerne bereiten den Kauf weiterer Häuser vor und unterstützen Insel-Hoteliers bei Neupositionierung

07.03.2013 | 15:03

Im Kampf um die Bettenkontingente der Hochsaison investieren die großen Reiseveranstalter verstärkt in die Hotels auf Mallorca. Die Verantwortlichen von Tui, Alltours, Rewe Touristik und Thomas Cook haben am Donnerstag (8.8.) auf der ITB in Berlin übereinstimmend den Hoteliers ihre auch finanzielle Unterstützung beim Umbau und der Neupositionierung älterer Häuser angeboten. Dabei geht es den Reiseveranstaltern auch darum, sich über eigene oder an sie gebundene Hotels genügend Kapazitäten für den Sommer zu sichern.

Insbesondere Alltours erwägt derzeit den Kauf weiterer eigener Häuser, wie Verkaufschef Dieter Zümpel auf einer Pressekonferenz sagte. Für neue Investitionen stünden dem Unternehmen derzeit 150 Millionen Euro zur Verfügung. Auch Tui versucht derzeit, seine rund eine Million Balearen-Gäste im Jahr in zielgerichteteren Häusern unterzubringen, und kooperiert dabei unter anderem mit den Pabisa-Hotels an der Playa de Palma, die ein jüngeres Publikum ansprechen sollen.

Mitbewerber Thomas Cook baut mit Smartlinie eine neue Hotelmarke auf, mit der insbesondere designbewusste Gäste angelockt werden sollen. Bei den Investitionen ginge es nicht darum, neue Bettenkontingente zu schaffen, sondern die bestehende Häuser zu modernisieren und besser auszurichten, unterstrich Sören Hartmann von Rewe Touristik.

Wie bereits am Vortag deutlich wurde, gehen die Reiseveranstalter von mindestens fünf Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr bei den Buchungen für die kommende Saison aus. Bei Alltours liegt der Zuwachs derzeit sogar im zweistelligen Bereich, wobei sich diese Zahl am Ende des Jahres wieder relativieren dürfte.

Einen eindringlichen Appell, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, richtete Thomas Cook-Manager Michael Tenzer an die Balearen-Verantwortlichen. "Lange wird das nicht gut gehen", sagte er mit Blick auf die drastische Kürzung der Werbeetats in der Wirtschaftskrise. Es dürfe nicht vergessen werden, dass man es mit "aggressiven Konkurrenten" zu tun habe, die wie etwa die Türkei ungleich mehr in die Vermarktung ihrer Attraktionen investierten.

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