Malén Ortiz: Seit einem halben Jahr fehlt jede Spur

Die Eltern der 15-Jährigen erinnern mit einem Gedenkmarsch und einer Kundgebung an das Verschwinden ihrer Tochter

02.06.2014 | 10:18
Bereits in der Vergangenheit hatte der Vater von Malén zu Gedenkmärschen für seine Tochter aufgerufen.
Bereits in der Vergangenheit hatte der Vater von Malén zu Gedenkmärschen für seine Tochter aufgerufen.

Ein halbes Jahr ist es nun her, dass Malén Zoe Ortiz am 2. Dezember 2013 verschwunden ist. Seitdem fehlt von der 15-Jährigen, die zulezt an einer Bushaltestelle bei Magaluf gesehen wurde, jede Spur. Damit ihr Schicksal nicht in Vergessenheit gerät und die Polizei die Suche nicht aufgibt, hat Maléns Vater Alejandro Ortiz, der für Hinweise auf seine Tochter 80.000 Euro Belohnung ausgelobt hat, am Sonntag (1.6.) zu einem Gedenkmarsch in der Gemeinde Calvià aufgerufen. Rund 50 Menschen passierten dabei noch einmal, beginnend am Fußballplatz der Siedlung Son Ferrer, den Weg, den Malén den Ermittlungen zufolge vor ihrem Verschwinden genommen hatte.

Die Mutter des Mädchens, Natalia Rodríguez – die Eltern leben seit Jahren getrennt – rief indes für Montag (2.6., 19 Uhr) zu einer Kundgebung in sa Pinada in Santa Ponça auf. "Mein Mutterherz sagt mir, dass nun der Moment ist, um etwas zu tun, damit sie nicht in Vergessenheit gerät. Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen kommen, damit die Öffentlichkeit, aber auch die Behörden und Ermittler Malén nicht vergessen", appellierte Rodríguez an die Bürger von Mallorca.

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