Britische Mallorca-Urlauber lösen Waldbrand auf vorgelagerter Insel aus

Anscheinend schlugen die Flammen eines verbotenen Lagerfeuers auf sa Porrassa auf die trockene Vegetation über

09.08.2017 | 09:42
Die Insel sa Porrassa ist der britischen Urlauber-Hochburg Magaluf vorgelagert.

Die Polizei auf Mallorca hat am Dienstag (8.8.) fünf britische Urlauber, die mit einem verbotenen Lagerfeuer einen kleinen Waldbrand ausgelöst haben sollen, festgenommen. Sie stehen unter dem Verdacht, trotz Hitzewarnung und extremer Trockenheit auf der den Stränden von Magaluf vorgelagerten kleinen Insel sa Porrassa ein Lagerfeuer angezündet zu haben. Die Flammen schlugen auf die trockene Vegetation über.

Gegen 18.30 Uhr entdeckten die Rettungsschwimmer den Rauch und versuchten die Flammen zunächs,t mit Feuerlöschern zu bekämpfen. Zum Löschen brauchten sie jedoch die Unterstützung der balearischen Naturbehörde Ibanat.

Die verdächtigen Urlauber verließen den Tatort in zwei Tretbooten, wurden von der Ortspolizei gestoppt und müssen nun mit einer Anzeige rechnen. In den heißen Monaten gilt auf Mallorca ein strenges Verbot für offenes Feuer. Immer wieder führen Grill- oder Lagerfeuer von unachtsamen Urlaubern oder Anwohnern zu Waldbränden. Auch auf der vorgelagerten Insel sa Porrassa hat es schon mehrmals gebrannt. /tg

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