Ehemaliger Bunker an der Küste von Can Picafort sorgt für Unmut

Die ehemalige Militäreinrichtung ist einsturzgefährdet. Kinder benutzen sie als Sprungturm. Die Politiker streiten über die Zuständigkeit

08.09.2017 | 14:03
Kinder springen gerne von dem ehemaligen Bunker.

Ein Bunker aus dem Spanischen Bürgerkrieg sorgt für Unmut in Can Picafort. Wie die MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca" am Freitag (8.9.) berichtet, ist die ehemalige Militäreinrichtung einsturzgefährdet. Das Rathaus der zuständigen Gemeinde Santa Margalida und der Inselrat streiten über die Zuständigkeit für einen Abriss oder eine Sanierung.

Der Bunker liegt im Hafen direkt am Meer. In Kriegszeiten sollte von dort aus eine mögliche Invasion abgewehrt werden. Im Verlauf der Jahrzehnte hat das Wasser den Bunker unterspült.

Heute ist er bei Kindern und Jugendlichen als Sprungturm beliebt. "Er könnte aber jeden Tag einstürzen und dann haben wir ein Unglück", sagte Joan Monjo, Bürgermeister vom Santa Margalida.

Der Bunker gilt als kaum sanierungsfähig. Ob der Inselrat oder die Gemeinde die Entscheidung treffen muss, ist derzeit noch unklar.  /rp

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