Capdeperas Bürgermeister muss vor Gericht

Wegen der Erteilung fragwürdiger Baulizenzen steht er im Verdacht, Unternehmer und Privatleute begünstigt zu haben

25.10.2017 | 09:12
Neben Fernández müssen auch dessen Amtsvorgänger vor Gericht aussagen.

Der Bürgermeister von Capdepera, der Sozialist Rafel Fernández, muss sich am 29. November vor dem Amtsgericht Manacor verantworten. Er wird beschuldigt, mehrere Bauunternehmen und Landeigentümer begünstigt zu haben, indem er das Bauen auf geschütztem Brachland im Osten von Mallorca zuließ. Dabei soll er den mutmaßlichen Günstlingen auch Verlängerungen für Fristen gewährt haben, die sich schlecht rechtfertigen ließen.

Den Ermittlungen der Umwelteinheit der Guardia Civil (Seprona) zufolge, erteilte das Rathaus eine Reihe von verdächtigen Baugenehmigungen auf seit 2004 geschütztem Brachland. Die Ausmaße der Baugrundstücke hätten auch nicht die seit 1999 geforderte Mindestfläche für die Errichtung von Chalets gehabt. Das Gericht soll nun entscheiden, ob es sich dabei um eine Straftat handelte. Neben dem amtierenden Bürgermeister müssen auch dessen Vorgänger Bartomeu Alzina (PSOE) und Pep Gallego (UCap) sowie mehrere Ratsleute als Verdächtigte vor Gericht aussagen. /tg

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