Mehr als 300 Eingaben gegen Gesetzentwurf zur Ferienvermietung
Landesregierung: Wir haben mit dieser Reaktion gerechnet

Inma Benito, Biel Barceló, Juan Estarellas. / Foto: Archiv/Costa
Das Projekt zur Neuregulierung der Ferienvermietung auf Mallorca ist bei Branchenverbänden und sonstigen Organisationen auf große Kritik gestoßen. Im balearischen Tourismusministerium gingen zum Ablauf der Frist am Dienstag (17.1.) mehr als 300 Eingaben gegen das Gesetzesprojekt ein, das erstmals die touristische Vermarktung von Apartments erlauben soll, gleichzeitig aber umfangreiche Auflagen vorsieht.
Das Projekt der Linksregierung werde in keiner Weise den großen Erwartungen gerecht, heißt es bei der Vereinigung der Besitzer von Ferienapartments (Aptur), man hoffe, dass die Regierung ordentlich nachbessern werde. Die Hoteliers dagegen argumentieren, dass die Legalisierung von Ferienwohnungen in Apartments auf Kosten von Qualität und Beschäftigung im Tourismussektor gehe. Weitere Kritik kommt von Umweltorganisationen, Anwohnervereinigungen oder Berufsverbänden wie Finca-Verwaltern.
Im Tourismusministerium wird die große Zahl von Eingaben sportlich gesehen. Da einige die völlige Liberalisierung und andere ein Verbot gefordert hätten, sei man darauf eingestellt gewesen, heißt es. Man suche einen Kompromiss und ein Gleichgewicht. /ff
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