Ehemaliger Bunker an der Küste von Can Picafort sorgt für Unmut
Die ehemalige Militäreinrichtung ist einsturzgefährdet. Kinder benutzen sie als Sprungturm. Die Politiker streiten über die Zuständigkeit

Kinder springen gerne von dem ehemaligen Bunker. / Foto: Córcoles
Pep Córcoles
Ein Bunker aus dem Spanischen Bürgerkrieg sorgt für Unmut in Can Picafort. Wie die MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca" am Freitag (8.9.) berichtet, ist die ehemalige Militäreinrichtung einsturzgefährdet. Das Rathaus der zuständigen Gemeinde Santa Margalida und der Inselrat streiten über die Zuständigkeit für einen Abriss oder eine Sanierung.
Der Bunker liegt im Hafen direkt am Meer. In Kriegszeiten sollte von dort aus eine mögliche Invasion abgewehrt werden. Im Verlauf der Jahrzehnte hat das Wasser den Bunker unterspült.
Heute ist er bei Kindern und Jugendlichen als Sprungturm beliebt. "Er könnte aber jeden Tag einstürzen und dann haben wir ein Unglück", sagte Joan Monjo, Bürgermeister vom Santa Margalida.
Der Bunker gilt als kaum sanierungsfähig. Ob der Inselrat oder die Gemeinde die Entscheidung treffen muss, ist derzeit noch unklar. /rp
- Bauingenieur-Kammer warnt vor Krise bei Luxusimmobilien auf Mallorca
- Haustierbetrug und Sklaverei: Guardia Civil befreit Rentner aus Fängen krimineller Bande
- Angespülte Leiche an einem Strand im Nordosten von Mallorca entdeckt
- Auszug aus der Traumimmobilie: Wie 'La Residencia'-Gründer Axel Ball einst sein Haus in Llucalcari verlor
- 26 Menschen in Cala Llombards gerettet: 165 Migranten erreichen die Balearen binnen 28 Stunden
- Illegal Schildkröten auf Mallorca gezüchtet? Prozess gegen Deutsche startet nach Jahren
- Wohnungsnot in Spanien: Regierung plant Beschränkungen für Immobilienkäufe in bestimmten Regionen
- Familienurlaub auf Mallorca 2026: Diese Hotels im Norden der Insel empfehlen die MZ-Leser