22. März 2019
22.03.2019
Mallorca Zeitung

Ist der Fahrer betrunken, sollte das Auto nicht anspringen

Der Patenonkel eines auf Mallorca totgefahrenen Mädchens verteidigt seine Petition im EU-Parlament

22.03.2019 | 08:10
Die Unterstützer der Petition zusammen mit der mallorquinischen Abgeordneten Rosa Estaràs.

Autos sollten künftig nur noch anspringen, wenn der Fahrer durch seinen Atem beweist, dass er nicht alkoholisiert ist. Das hat José Fernández, Patenonkel der auf Mallorca totgefahrenen 15-jährigen Paula Fornés, am Donnerstag (21.3.) zusammen mit weiteren Familien im EU-Parlament gefordert. Zusammen mit fünf weiteren Familien, die durch Autounfälle Angehörige verloren hatten, begründete Fernández dort die gemeinsam eingereichte Petition. Technisch wäre es inzwischen möglich, alle Autos mit einem Alkoholtester auszustatten. Die Antragsteller überreichten dem Parlament eine Unterschriftenliste mit 103.000 Unterstützern der Petition.

Hintergrund: "Heute ist es meine Tochter, morgen könnte es deine sein."

Auf diese Weise könnte die Zahl der Verkehrstoten drastisch reduziert werden, erinnerte Fernández. Zwischen 40 und 50 Prozent der der Unfälle würden durch Alkohol- oder Drogenkonsum verursacht. Autos würden inzwischen mit allen möglichen Technologien gebaut, um das Unfallrisiko zu minimieren. "Dabei haben alle Sicherheitssysteme etwas Entscheidendes außer Acht gelassen: dass der Fahrer in der Lage sein muss, das Auto zu fahren", argumentierte Fernández vor den Abgeordneten. /tg

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