16. Dezember 2019
16.12.2019

Airbnb will wilden Partys in Wohnvierteln Riegel vorschieben

Vermieter sollen ihre Kunden auf die Hausordnung hinweisen und diese anpassen. Das Mietportal sucht dafür auch den Kontakt zu den Rathäusern

16.12.2019 | 11:11
Eine Gruppe von Touristen, die in einer Ferienwohnung in Santa Catalina Party machen.

Mit starken Neujahrsvorsätzen will die Mietwohnungsplattform Airbnb das Jahr 2020 beginnen. Unkontrollierte Partys und Belästigung in Wohnvierteln sollen auch auf Mallorca und anderswo künftig stark eingeschränkt werden. Das erklärte Margaret Richardson im Namen des Mietportals und kündigte in Sicht der Vertrauensbildung eine der "wichtigsten Neuerungen der Unternehmensgeschichte" an.

Insbesondere will man gegen diejenigen Vermieter vorgehen, die in der Nachbarschaft negativ auffallen, weil sie in ihren über Airbnb vermieteten Wohnungen unkontrollierte Partys zulassen. In der Vergangenheit kam es mehrfach vor, dass Mieter zu Feien offen über die soziale Netzwerke einluden. Das führte häufig zu Belästigung der Nachbarn.

Um solche Fälle zu verhindern, wolle man die Vermieter anschreiben und sie darauf aufmerksam machen, dass sie die Beschreibung und Regeln ihrer Mietanzeige prüfen sollten. Sollte es dennoch weiter zu Beschwerden kommen, würden die Nutzerkonten der Vermieter gestrichen. Um eine Kontrolle über diese "seltenen Einzelfälle" zu bekommen, werde man auch die Kommunikation zu den kommunalen Behörden ausbauen, so die Unternehmenssprecherin. /tg

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