Santa Margalida zieht gegen geplante Kläranlage in Can Picafort vor Gericht

Das spanische Umweltministerium hat dem Bau der Anlage zugestimmt. Nun will sie die Gemeinde mit einer Klage stoppen

12.07.2017 | 10:48
Nach dem Bau der neuen Anlage würde das geklärte Wasser bei Son Bauló ins Meer geleitet.

Das Rathaus von Santa Margalida ist fest entschlossen, den geplanten Bau einer Kläranlage im Ortsteil Can Picafort im Nordosten von Mallorca zu stoppen. Bürgermeister Joan Monjo kündigte an, gegen die Pläne vor Gericht zu ziehen. Er reagierte damit auf die Genehmigung des Projekts durch das Umweltministerium in Madrid.

Er werde eine Kommission aus Rechtsexperten damit beauftragen, gegen den Bau der Anlage zu klagen, so Monjo. "Wir werden das Projekt anfechten und den Stopp des Prozesses beantragen, weil es absurd ist, eine weitere Kläranlage zu bauen, wo wir schon zwei haben", erklärte der Bürgermeister.

Mit den beiden Anlagen bezieht sich der Stadtobere auf die Kläranlagen der Nachbargemeinden Alcúdia und Muro, beziehungsweise in deren Küstenortsteilen Port d'Alcúdia und Playa de Muro, die wegen der Überlastung im Sommer nicht mehr ausreichen. Statt eines Neubaus plädiert Santa Margalida seit Jahren für einen Ausbau der teilweise im Naturschutzgebiet liegenden Kläranlage in Playa de Muro. Seit vier Monaten warte Monjo nach eigenen Angaben vergeblich darauf, seinen Standpunkt im Umweltministerium in Madrid erörtern zu können.  /tg

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