Benzin in den Kamin gegossen: 55-Jähriger auf Mallorca erleidet schwere Verbrennungen

Vier weitere Personen wurden wegen Rauchvergiftung behandelt

10.01.2018 | 08:00
Das Haus, in dem das Feuer entstand.

Ein 55-jähriger Mann auf Mallorca, der sein Kaminfeuer mit Benzin anfachen wollte, ist am Dienstag (9.1.) mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Vier weitere Personen mussten wegen Rauchvergiftungen behandelt werden.

Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag im Gemeindegebiet Marratxí an der alten Landstraße zwischen Palma und Bunyola (Camí Vell de Bunyola). Der 55-Jährige goss anscheinend Benzin oder eine andere leicht entflammbare Flüssigkeit auf noch glühende Scheite des heruntergebrannten Feuers, um es erneut anzufachen. Die hochschlagenden Flammen verbrannten ihm Gesicht und Atemwege. Er wurde schwerverletzt ins Krankenhaus Son Espases eingeliefert.

Durch die Hitze entstand anschließend ein Schornsteinbrand, der von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Zwei Frauen, die sich im Haus befanden, und zwei Polizisten, die als erste am Unfallort eintrafen, erlitten durch den dicken Qualm jeweils leichte Rauchvergiftungen. /tg

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