08. Februar 2018
08.02.2018

Valencia will Wachtelschützen von Mallorca stoppen

In der Autonomen Region arbeitet man daran, den Wettbewerb im Tauben- und Wachtelschießen zu verbieten

10.02.2018 | 07:26
Für die einen Sport, für die anderen Tierquälerei: Resultat des Taubenschießens.

Nach der Ankündigung des balearischen Jagdverbandes, die Meisterschaften im Tauben- und Wachtelschießen aufgrund des Verbots auf Mallorca und den Nachbarinseln nach Valencia zu verlegen, arbeiten die politischen Institutionen dort nun daran, die Veranstaltung zu verbieten. Laut der MZ-Schwesterzeitung "Levante" in Valencia hat die Balearen-Regierung Kontakt mit den Amtskollegen in Valencia aufgenommen, um ein Verbot der makaberen Wettbewerbe durchzusetzen.

Tierschutzorganisationen in Valencia sind alarmiert und fordern ebenfalls ein Verbot der "Tierquälerei um jeden Preis". Es sei eine Schande, wenn die Region Valencia Schützen aus anderen Landesteilen Obdach gewähre.

Die Wettbewerbe sollten am 24. und 25. März auf zwei Feldern in Llíria und Cheste stattfinden. Auf den Balearen ist die Veranstaltung seit der Verabschiedung des balearischen Tierschutzgesetzes 2016 bei Strafen von bis zu 100.000 Euro verboten. Die Jäger wollten allerdings nicht auf ihr Turnier verzichten.

Beim Tauben- und Wachtelschießen werden die Tiere entweder von Hand oder per kanonenartigem Gerät in die Luft geschleudert. Vorher werden ihnen die Schwanzfedern herausgerissen. Manövrierunfähig taumeln die Tiere durch die Luft und dürfen dann von den Schützen mit maximal zwei Schuss abgeknallt werden. /jk

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