Drogenfahndung verbrennt drei Tonnen Rauschgift
Neben 1.500 Kilo Marihuana wurden auch 250 Kilo Kokain in die Verbrennungsanlage befördert

Die Polizei beaufsichtige die Verbrennung der Rauschgifte. / Foto: Delegación de Gobierno
Rund drei Tonnen beschlagnahmte Drogen haben die Inselbehörden am Dienstagmittag (9.2.) in der Müllverbrennungsanlage Son Reus in Palma de Mallorca verbrannt. Das Rauschgift war bei verschiedenen Polizeioperationen des Jahres 2020 sichergestellt worden.
Bei etwa der Hälfte der beschlagnahmten Drogen handelte es sich um Marihuana-Pflanzen. Gut eineinhalb Tonnen waren bei den Polizeioperationen des vergangenen Jahres zusammengekommen. Ein Großteil davon bei den Razzien gegen den Pablo-Clan in Palmas Stadtviertel La Soledat. Aber auch auf den Dörfern kam es 2020 immer wieder zur Beschlagnahmung großer Marihuana-Plantagen.
Ramon Morey, von der Vertretung der Zentralregierung auf den Balearen, hob auch die Verbrennung von rund 250 Kilogramm Kokain hervor. Mehr als die Hälfte davon stammte aus einer Polizeioperation zwischen Formentera und Ibiza, bei der die Beamten im Juni 145 Kilo Kokain sicherstellten.
Unter dem verbrannten Material waren weiterhin Heroin, Speed und verschiedene synthetische Rauschgifte. /tg
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