Flüchtlingshilfe in Chios: Zweifel bei PSOE und El Pi

Der Präsident des Inselrats von Mallorca besucht derzeit die griechische Insel, um Hilsprojekte zu organisieren. Die Opposition will die Reisekosten einsehen

05.03.2016 | 13:25
Ensenyat (Mi.) mit Vertretern des Inselrats bei ihrer Ankunft in Griechenland.

Die PSOE hat sich von der Reise hoher Vertreter des Inselrats von Mallorca nach Chios distanziert. Auch El Pi zweifelt am Nutzen der Reise und hat angekündigt, der Delegation nach ihrer Rückkehre Fragen bezüglich der Kosten stellen zu wollen.

Die PSOE hatte keinen eigenen Vertreter nach Chios geschickt und offenbar Zweifel an der Anzahl der Personen geäußert (insgesamt fünf), die den Präsidenten des Inselrats von Mallorca, Miquel Ensenyat (Més per Mallorca), am Mittwoch (2.3.) auf die griechische Insel begleiteten: Jesús Jurado (Vizepräsident des Inselrats, Podemos), der Minister für lokale Kooperation Joan Font (Més) sowie zwei Medienberater. 

Ensenyat will mit den Institutionen vor Ort sowie internationalen Organisationen über konkrete Hilfen für Flüchtlinge sprechen. Ende Januar hatte er eine Partnerschaft zwischen Mallorca und der griechischen Insel angekündigt, um konkrete Hilfe vor Ort zu leisten. Am Samstag (27.2.) demonstrierten etwa 200 Personen in Palma de Mallorca für sichere Einreiserouten für Flüchtlinge. /jw

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