Neue Radarfallen: knapp 40 Prozent mehr Knöllchen

Knapp 60.000 Verfahren wegen Verkehrsdelikten im ersten Halbjahr auf den Balearen - wo überall geblitzt wird

13.08.2015 | 12:28
Die Guardia Civil bei der Kontrolle.

Die Installation zusätzlicher Radarfallen auf Mallorca hat sich offenbar bereits ausgezahlt - zumindest finanziell. So ist die Zahl der Verfahren wegen Verkehrsdelikten auf den Balearen im ersten Halbjahr 2015 um 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, und zwar auf knapp 60.000. 60 Prozent davon sind Strafzettel wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit.

Konkret wurden im ersten Halbjahr nach Angaben der balearischen Verkehrsbehörde 36.486 Verfahren wegen zu hoher Geschwindigkeit eingeleitet - im ersten Halbjahr 2014 waren es noch 19.583 gewesen.

Nach Angaben des Automobilclubs Automovilistas Europeos Asociados (AEA) wurden auf den Balearen zwischen dem 1. Januar und dem 21. Mai dieses Jahres Geldbußen in Höhe von insgesamt 3,3 Millionen Euro ausgestellt. 1,2 Millionen Euro entfielen auf überhöhte Geschwindigkeit.

Auf Mallorca stehen bereits seit einigen Jahren auf den Hauptverkehrsstraßen feste Radaranlagen. Vor kurzem werden nun auch die Nebenstraßen durch festinstallierte Anlagen überwacht. Hinzu kamen gesonderte Kontrollaktionen im April und Juli. /ff

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