Was Sie nun beim Fahren in Zug und Metro mit Ihren Haustieren auf Mallorca beachten müssen
Seit Freitag (12.4.) dürfen Tiere wie Hunde, Katzen, Frettchen und kleine Vögel zusammen mit ihren Besitzern einsteigen. Das neue Angebot wurde schon am ersten Tag gut genutzt

Auch die Halter von Hunden dürfen nun mit ihren Vierbeinern einsteigen. / DM
Womöglich ist es auch MZ-Lesern schon aufgefallen: Seit Freitag (12.4.) sieht man in den Wagons von Mallorcas Eisenbahngesellschaft SFM verschiedene Haustiere, die nun zusammen mit ihren Haltern einsteigen dürfen – etwa Hunde oder Katzen. Wie die Eisenbahngesellschaft am Donnerstag (11.4.) bekannt gegeben hatte, dürfen dank einer neuen Regelung seither Haustiere wie auch Frettchen und kleine Vögel mit ihren Besitzern in Zug und Metro steigen.
Bei den Hunden, betont die Zuggesellschaft, dürfen nur solche mitreisen, deren Rasse nicht in der Liste der potenziell gefährlichen Tiere aufgeführt ist. Blindenführhunde, die Menschen mit Sehbehinderung begleiten und Hunde, die für die persönliche Assistenz von Menschen mit Behinderungen ausgebildet sind, sowie Blindenführhunde in Ausbildung, die von ihren Führern begleitet werden müssen, sind hingegen ohne jegliche Einschränkung zugelassen.
Die Verantwortlichen wiesen zudem darauf hin, dass Halter, die mit ihren Tieren reisen, in den jeweils letzten Wagon einsteigen müssen. Hunde müssen zudem an der Leine gehalten werden, einen Maulkorb tragen und mit einem Mikrochip ausgestattet sein. Alle anderen Haustiere müssen in speziellen Käfigen oder Transportboxen untergebracht sein.

Der Großteil der Haustiere darf nur in speziellen Transportboxen mitfahren. / DM
Soweit möglich, sollten Haustierhalter es vermeiden, mit ihren Tieren zu den Stoßzeiten zu reisen. Zudem dürfen sie sich im Zug oder in der Metro zu keinem Zeitpunkt weitere als einen halben Meter von den Tieren entfernen.
Die Haustiere fahren kostenlos mit, mit Ausnahme von größeren Tieren, die aufgrund ihrer Größe nicht in einer Transportbox untergebracht werden können – für sie muss dann ein Fahrschein bezahlt werden. Alle persönlichen Assistenzhunde benötigen keine Fahrkarte und begleiten ihre Besitzer gratis.
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