KIOSK

Mallorca Zeitung

Acht Corona-Tote auf Mallorca und den Nachbarinseln innerhalb von einer Woche

Die Zahl der stationär aufgenommenen Patienten geht zurück, auf den Intensivstationen liegen mehr Menschen als vor Wochenfrist

Die Lage in den Krankenhäusern ist stabil. Manu Mielniezuk

Noch ist die Corona-Pandemie nicht ausgestanden. Das balearische Gesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass in der Woche zwischen dem 11. und 19. Juli auf Ibiza sechs Menschen an Covid-19 gestorben sind und auf Mallorca weitere zwei. Alle waren bereits in fortgeschrittenem Alter, der jüngste war 68 Jahre alt, die älteste 95. Seit Beginn der Pandemie im Winter 2020 sind damit auf den Inseln 1.452 Menschen an oder mit der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit gestorben.

Gleichzeitig nahm aber die Zahl der stationär im Krankenhaus aufgenommenen Patienten mit Covid-19 deutlich ab. Waren es am 14. Juli noch 246 Menschen, die auf den Inseln auf Station lagen, waren es an diesem Donnerstag (21.7.) nur noch 185. 127 davon lagen auf Mallorca im Krankenhaus.

Wieder mehr Menschen auf der Intensivstation

In die andere Richtung geht die Entwicklung auf den Intensivstationen. Dort ist die Zahl der Patienten innerhalb von einer Woche um 17,8 Prozent angestiegen. Waren es vor Wochenfrist noch 23 Menschen auf der Intensivstation, wuchs die Zahl nun auf 28 an, 21 davon auf Mallorca.

In den Seniorenheimen nehmen die Ansteckungen wieder ab. 38 Menschen waren dort am Donnerstag mit Covid-19 infiziert, 16 weniger als eine Woche zuvor. Sieben von ihnen mussten stationär ins Krankenhaus aufgenommen werden. Und auch bei den Angestellten der Seniorenheime besserte sich die Lage. Dort wurden noch 33 Mitarbeiter positiv getestet, eine Woche zuvor waren es 48.

Deutlich mehr Affenpocken-Fälle

Unterdessen steigt die Zahl der Affenpocken-Fälle auf Mallorca weiter an. Das Gesundheitsministerium berichtete von inzwischen 84 bestätigten Fällen auf den Inseln. 35 davon wurden auf Mallorca festgestellt. Hier nimmt die Zahl der Fälle deutlich an Fahrt auf. Eine Woche zuvor gab es erst 17 Fälle. Innerhalb einer Woche verdoppelte sich die Zahl also. Auch 121 Verdachtsfälle wurden laut Ministerium untersucht. /jk

Artikel teilen

stats