Die balearische Landesregierung hat eine neue Informationskampagne über die Corona-Impfung angekündigt. Gleichzeitig gibt es Änderungen beim Angebot der Impfzentren: Die bisherige Zentrale auf dem Gelände des früheren Landeskrankenhauses Son Dureta in Palma de Mallorca schließt.

Info-Kampagne

Um die Bevölkerung über die Corona-Entwicklung aufzuklären, werde man die Informationskampagnen zur Impfung auch in den kommenden Monaten fortsetzen, heißt es in einer Pressemitteilung vom Freitag (30.12.). Geplant seien Spots im Fernsehen und Radio, Zeitungsanzeigen sowie Informationen in Online-Medien und sozialen Netzwerken.

Impfzentren

Das Impfzentrum von Son Dureta schließt unterdessen am Freitag. Grund sind die beginnenden Arbeiten auf dem Gelände, um den früheren Krankenhauskomplex zu einem Tagespflegezentrum umzubauen. Insgesamt soll es Platz für 540 Betten sowie ein Gesundheitszentrum geben, in dem täglich etwa 80 Patienten ambulant behandelt werden können. Dazu sind Rehabilitationsräume, eine Demenz-Station, eine Notaufnahme und eine palliativ medizinische Station geplant. 

In den provisorischen Container-Büros auf dem Gelände seien seit Mai 2021 rund 300.000 Impfungen verabreicht worden, zunächst mit 8 gleichzeitig arbeitenden Teams, dann mit 16. Beschäftigt waren in Spitzenzeiten bis zu 56 medizinische Fachkräfte. Das Impfzentrum sei an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst worden.

Ab dem neuen Jahr werden Impfungen neben den Gesundheitszentren an folgenden Orten verabreicht:

  • Espai Francesc Quetglas in Palma
  • Parkplatz vor dem Schuh- und Ledermuseum (Museu del Calçat) in Inca
  • COVID-Exprés in Manacor
  • Menorca: in den Gesundheitszentren
  • Ibiza: Hospital Can Misses sowie Gesundheitszentren in Sant Antoni und Santa Eulària des Riu
  • Formentera: l’Hospital de Formentera

Die Impfkampagne für die zweite Auffrischungsdosis des Covid-19-Impfstoffs - die vierte Dosis insgesamt - hatte auf Mallorca und in Spanien Ende September begonnen. Als erste waren Personen über 80 Jahre sowie Bewohnerinnen und Bewohner in Altenheimen an der Reihe. Bei diesen Gruppen wird das höchste Gefährdungspotential für einen schweren Verlauf gesehen.

Die Impfzentren hat die balearische Linksregierung inzwischen auch mit Infos zu Standort und Öffnungszeiten auf einer interaktiven Karte verortet (externer Link). Weitere Informationen wurden auf einer Website zusammengestellt. /ff