In "Louis-Vuitton"-Päckchen: Bande wollte 570 Kilo Kokain auf einem Segelschiff nach Ibiza bringen
Die hochwertige Droge hatte einen Marktwert von rund einhundert Millionen Euro. Für sieben Angeklagte gab es jetzt eine Gefängnisstrafe

Beamte der Guardia Civil neben dem beschlagnahmtem Kokain. / Pere Joan Oliver
Lorenzo Marina
Abenteuerliche Geschichte mit ernüchterndem Ende: Sieben Angeklagte sind bei einem Gerichtsprozess in Palma de Mallorca des Drogenhandels schuldig befunden und zu insgesamt - auf die Beschuldigten verteilt - 35 Jahren Haft verurteilt worden.
Sie hatten im Dezember 2018 das Segelschiff "Kayros" auf der Karibikinsel Martinique so umgebaut, dass sie 570 Kilo Kokain an Bord verstauen und verstecken konnten und auch auf der Insel direkt beladen. Sie wollten damit nach Ibiza segeln, um die Drogen dort zu verkaufen.
Drogenhandel: Angeklagte gestanden die Tat vor Gericht
Das Kokain war während der Fahrt in Ein-Kilo-Packungen mit Louis-Vuitton-Siegel aufbewahrt. Es hatte eine hohe Reinheit von etwa 72 Prozent und einen Marktwert von rund einhundert Millionen Euro. Am 19. Mai 2019 wurde das Segelschiff etwa neun Seemeilen von Fuengirola nahe Málaga von der Seeeinheit der Guardia Civil aufgefangen.
In dieser Spezialoperation nahmen auch die französische Küsteneinheit und ein Flugzeug des estländischen Grenzschutzes teil. Die Angeklagten gestanden die Tat, um ein milderes Strafmaß zu erlangen.
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