Da dürften einige badewillige Urlauber dieser Tage an den Stränden der Gemeinde Manacor nicht schlecht gestaunt haben: Die antikapitalistische Aktivistengruppe Caterva hat an vielen Buchten und Stränden im Inselosten zweisprachige Schilder aufgehängt, um gegen den Massentourismus zu protestieren. Darauf steht auf Englisch, dass das Baden verboten oder nicht zu empfehlen ist, etwa wegen Quallen oder Steinschlags. Auf Katalanisch wiederum heißt es, es bestehe keinerlei Gefahr, Baden sei problemlos möglich.

Laut einer Pressemitteilung der Aktivsten von Freitag (11.8.) prangert die Gruppe durch die Aktion die "Enteignung der Strände" durch die Urlauber an. Diese Botschaft versuchen die Aktivisten auf humorvolle Weise herüberzubringen und haben dazu zwischen der Cala Morlanda und der Cala Bota entsprechende Zettel aufgehängt. /sw