Inselratspräsident Ensenyat wurde auf der ITB Berlin als 'schwule Sau' beschimpft
Das erklärte der Politiker in der Plenarsitzung der Institution am Rande einer Debatte über Homophobie

Der mallorquinische Inselratspräsident Miquel Ensenyat. / Foto: D. Costa
Alexander Cortés
Er selber sei auf der ITB Berlin von einem Hotelier "schwule Sau" genannt worden. Das erklärte Miquel Ensenyat, Präsident des Inselrates Mallorca am Mittwoch (27.3.) während der Plenarsitzung. Er nannte den Vorfall als Beispiel dafür, dass bis zur Überwindung der Homophobie auf der Insel noch viel zu tun sei.
Bei einer Debatte über Politik gegen Gender-Gewalt, Rassismus und Homophobie, erklärte er wörtlich: "Wie Sie wissen, habe ich selbst anonyme Drohungen wegen meiner sexuellen Orientierung erhalten", erklärte Ensenyat. Dann fügte er hinzu: "Und vor einigen Wochen hatte ein Unternehmer aus der Hotelbranche keinerlei Hemmungen, sich auf der Tourismusmesse in Berlin über mich lustig zu machen und über mich als 'diese schwule Sau' zu sprechen." /tg
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