Die Zahl der Urlauber auf Mallorca steigt weiter: Zwischen Januar und September des laufenden Jahres besuchten alleine 10,7 Millionen Reisende die Baleareninsel. Wie das Nationale Statistikinstitut (INE) bekanntgab, bedeutet das eine Steigerung um 8,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Nachbarinseln Ibiza und Formentera besuchten im selben Zeitraum 3,3 Millionen Menschen (7,8 Prozent mehr) und Menorca 1,5 Millionen (3,9 Prozent mehr).

60 Prozent aus Deutschland und Großbritannien

Insgesamt kamen demnach 15,6 Millionen Urlauber auf die Inselgruppe, davon reisten 12,5 Millionen aus dem Ausland an. 60 Prozent der Besucher auf den Balearen seien demnach Deutsche und Briten gewesen. Die Zahl der deutschen Urlauber stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent an.

Urlauber an einem Strand auf Mallorca. Simone Werner

Die Besucher gaben in den ersten neun Monaten des Jahres auf den vier Inseln rund 17,5 Milliarden Euro aus, rund 14,6 Prozent mehr als 2022. Die Ausgaben der ausländischen Urlauber betrugen 15,5 Milliarden Euro. Durchschnittlich blieben die Touristen aus dem Ausland 6,3 Tage und gaben 1.271 Euro aus.

66,5 Millionen ausländische Urlauber in Spanien

In Spanien sind die Balearen nach der Region Katalonien, zu der Barcelona gehört, das zweitbeliebteste Reiseziel. An dritter Stelle folgen die Kanaren. Insgesamt kamen bis September 66,5 Millionen ausländische Urlauber nach Spanien, rund 18,8 Prozent mehr als noch im Vorjahr, allerdings 0,6 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019. Sie gaben bislang 84,6 Milliarden Euro aus. /dise