Die Fluggesellschaft Eurowings spürt in ihrem aktuellen Geschäft keine Zurückhaltung der Fluggäste. «Die Konsumflaute kommt bei uns nicht an», sagte der Chef der Lufthansa-Tochter, Jens Bischof, am Montag (14.7.) in Köln.  „Wir spüren trotz der Rezession in Deutschland keine Schwäche beim Reise- und Buchungsverhalten, eher das Gegenteil.“

Wegen der im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel gestiegenen Vorbuchungen plane man beispielsweise für die Herbstferien 50 zusätzliche Flüge nach Mallorca.

So oft geht es im Sommer von Hannover und Nürnberg nach Mallorca

Ab dem Winterflugplan will die Gesellschaft auch wieder auf den Flughäfen Nürnberg und Hannover jeweils ein Flugzeug stationieren. Eurowings bietet schon jetzt von beiden Airports Mallorca-Verbindungen an. Zum Sommer soll die Frequenz noch einmal erhöht werden: Sowohl von Nürnberg als auch von Hannover gehe es dann 14 Mal die Woche auf die Insel. In Hannover käme dann noch eine weitere dort stationierte Maschine hinzu.

„Aus der Krise heraus haben wir Eurowings grundlegend verändert und zu Deutschlands größtem Ferienflieger entwickelt“, sagte Eurowings-Chef Jens Bischof laut einer Pressemitteilung. „Diese Position werden wir jetzt gezielt ausbauen und uns auch an den Flughäfen Nürnberg und Hannover sehr deutlich verstärken. Mit unserem Programm an attraktiven Direktflügen sorgen wir für eine bessere Anbindung von Niedersachsen und Nordbayern insbesondere an die beliebtesten Sonnenziele in Südeuropa.“

Frankfurt und München bleiben weiterhin außen vor

Mit Ausnahme von Frankfurt und München startet Eurowings von den meisten anderen deutschen Flughäfen sowie elf Basen im europäischen Ausland. Die Eurowings-Flotte besteht aus 100 Airbus-Flugzeugen und wird während der Hauptsaison im Sommer um 20 Maschinen von anderen Airlines erweitert, die Fluggerät samt Crews vermieten. /mit Agenturen