Calvià beantragt EU-Gelder für Abriss von zwei Hotels in Peguera und Magaluf
Die Großgemeinde hofft auf Hilfen aus dem Next-Generation-Topf in Höhe von 12 Millionen Euro

Hostal Colon. / Ajuntament Calvià
Die Großgemeinde Calvià im Südwesten von Mallorca hat bei der balearischen Landesregierung Gelder aus dem Next-Generation-Topf der Europäischen Union in Höhe von 12 Millionen Euro beantragt, um unter anderem marode Hotels in Magaluf und Peguera abzureißen.
Wie es in einer Pressemitteilung des Rathauses vom Samstag (3.2.) heißt, ist knapp die Hälfte des Betrags dazu bestimmt, um Grundstücke von in die Jahre gekommenen Hotels zu erwerben und die Komplexe abzureißen. Konkret genannt werden das Hotel Teix sowie das Hostal Colom. Mit dem Abriss entstehe Platz unter anderem für neue Grünflächen. Damit erfülle man die Vorgaben, wie sie von der EU für Projekte in angejahrten Tourismuszonen formuliert seien.
Magaluf und Peguera
Das Hotel Teix in Magaluf, in unmittelbarer Nähe der Party-Hochburg Punta Ballena, wurde 1963 erbaut und steht bereits einige Jahre leer. Das Grundstück misst rund 2.500 Quadratmeter. Das Hostal Colom befindet sich in Peguera.

Hotel Teix / Ajuntament Calvià
Gelder für weitere Projekte
Weitere knapp drei Millionen Euro seien für die Modernisierung der touristischen Infrastruktur und des Umweltmanagements bestimmt, heißt es weiter. Geplant ist des Weiteren die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und neuer Ausrüstung für die Ortspolizei und den Zivilschutz sowie ein halbes Dutzend Drohnen. Hierfür habe man 1,5 Millionen Euro beantragt.
Hinzu kommt gut ein Dutzend weitere Aktionen, darunter Investitionen in die Leichtathletikanlage von Magaluf, die Gestaltung der Tourismus-Infos, die Digitalisierung des Veranstaltungssaal Casal de Peguera und des Teatre Sa Societat sowie Projekte für den Radsport- und Wandertourismus.
Frist bis Jahresende
Die Hilfen konnten zwischen Ende Dezember und Ende Januar beantragt werden. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der beantragten Next-Generation-Subventionen ist unter anderem, dass die Investitionen bis Jahresende getätigt sein müssen.
Die Next-Generation-Fonds wurden als Antwort auf die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie aufgelegt. Das Subventionsprogramm der Europäischen Union umfasst Investitionen in Höhe von weit mehr als einer Milliarde Euro auf den Balearen, so denn mit den Anträgen und der Ausführung der Projekte alles klappt.
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