12. März 2020
12.03.2020
Mallorca Zeitung

Der MZ-Liveticker zum Coronavirus

Die neuesten Entwicklungen in Spanien rund um Covid-19

12.03.2020 | 12:59
Coronavirus

Die MZ hält Sie über den aktuellen Stand des Coronavirus in Spanien auf dem Laufenden.

Sonntag(5.4.)

12.00 Uhr: Die neuen Zahlen sind raus, und sie machen Hoffnung. Die Zahl der Neuinfizierten auf Mallorca ist weiterhin wesentlich geringer als zu Beginn der Woche. Auch spanienweit gibt es "nur" 5 Prozent mehr Neuansteckungen, der geringste Anstieg seit Beginn der Krise. Weitere Infos hier.

Samstag (4.4.)

15.00 Uhr: Es ist offiziell: Der Alarmzustand wird zwei Wochen verlängert. Alle Infos hier

14.30 Uhr: Wie mehrere Medien in Spanien berichten, will Ministerpräsident Pedro Sánchez den Alarmzustand bis zum 26. April aufrechterhalten. 

11.30 Uhr: Auf den Balearen haben sich innerhalb von 24 Stunden 14 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Am Freitag waren es noch 69. Zwei Menschen sind seit Freitag gestorben. 

10 Uhr: Heute will sich der spanische Ministerpräsident dazu äußern, ob die Ausgangssperre verlängert wird. Seine Rede wird für den Abend erwartet.

11 Uhr: Das spanische Gesundheitsministerium gibt bekannt, dass in den letzten 24 Stunden 809 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben sind. Insgesamt sind 11.744 Menschen gestorben, 7.026 Neuinfizierte wurden gezählt.

Freitag (3.4.)

17.38 Uhr: Zum Wochenende werden einmal mehr die Kontrollen der Ausgangssperre verschärft. Die Fahrt zum Zweitwohnsitz ist nicht erlaubt, wird die Polizei nicht müde zu wiederholen. 

15.40 Uhr: Die Balearen-Universität suspendiert alle Vorort-Vorlesungen bis zum Ende des Studienjahrs und ersetzt sie durch virtuelle Veranstaltungen. 

12.00 Uhr: Die neuen Fallzahlen sind da: Zwölf weitere Corona-Todesfälle sind bekannt geworden. Die Gesamtzahl auf den Inseln steigt auf 69. Mehrere Patienten dieser zwölf neuen Fälle waren schon in den Tagen zwischen dem 29. März und dem 1. April verstorben, die Testergebnisse ergaben jedoch erst jetzt, dass es sich um Covid-19-Patienten handelte. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle steigt um 53 auf 1.257.

10.52 Uhr: Rund 2.000 Spanier, unter ihnen 20 Mallorquiner, sitzen in Argentinien fest. Ihre Rückflüge nach Spanien fielen aus, die übrigen Flüge sind für die meisten unbezahlbar.

10.48 Uhr: Der Bürgermeister im Inseldorf Vilafranca, Montserrat Rosselló, könnte eine Strafe wegen Verstoß gegen die Ausgangssperre erhalten. Die Guardia Civil traf ihn mit zwei anderen Personen bei einem Treffen, das nicht durch die in der Verordnung aufgelisteten Ausnahmen gerechtfertigt war. Rosselló äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.

10.44 Uhr: Der öffentliche Nahverkehr auf der Insel wird noch einmal stark reduziert. Überlandbusse, Stadtbusse und Züge fahren seltener und nicht mehr auf allen Strecken. Der verringerte Berufspendelverkehr und die Verbindungen zu den Krankenhäusern blieben gewährleistet, so die Balearen-Regierung.

9.20 Uhr: Achtung, die Polizei verschärft weiter die Kontrolle der Ausgangssperre - und lässt bestimmte Ausreden nicht mehr gelten. Alle Infos

8.50 Uhr: Die Steuerberater fordern, die Frist für die Einreichung der Einkommensteuererklärung (IRPF) zu verlängern. Die finanziellen Probleme der Bürger und die Ausgangssperre verkomplizierten die Steuererklärung in diesem Jahr. Statt Ende Juni sollte bis Ende September Zeit sein. 

Donnerstag (2.4.)

16.40 Uhr: Die Kontrollen der Ausgangssperre auf Mallorca sollen weiter verschärft werden. Das kündigt die Delegation der Zentralregierung in einer Pressemitteilung an. Man wolle verhindern, dass durch Nachlässigkeit die Zahl der Infektionen steige. 

15.02 Uhr: Zwölf Angestellte des Gesundheitssystems übernachten im Hotel statt zu Hause bei ihrer Familie. So soll eine mögliche Ansteckung der Familienmitglieder verhindert werden. Für die Angestellten steht das Hotel Mirador in Palma zur Verfügung. 

12.47 Uhr: Das traditionelle Pilgern zum Kloster Lluc soll dieses Jahr nicht ausfallen, aber aus dem "Homeoffice" stattfinden. Die "Challenge" besteht darin, während der Osterwoche auf dem Laufband oder im eigenen Garten oder Haus 42 Kilometer zurückzulegen. Wer offiziell teilnehmen möchte, muss sich über das Facebook-Profil der Gruppe Centenari RCD Mallorca einschreiben.

12.29 Uhr: Es gibt sieben neue Coronavirus-Todesfälle auf den Balearen zu bedauern. Die Zahlen finden Sie hier.

12.10 Uhr: Die spanische Regierung nutzt die Bewegungsprofile von 40 Millionen Handynutzern, um die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus effektiver zu gestalten.

9.39 Uhr: Das Krankenhaus Son Llàtzer bittet die Bevölkerung, Material zu spenden, mit dem sich die Angestellten im Umgang mit Coronavirus-Patienten schützen können. In der Liste stehen Atemschutzmasken aller Art, wasserundurchlässige Kittel, Mäntel oder sonstige Schutzkleidung, auch Schnorchelmasken (Kontakt: 658-84 60 13, 871-20 21 18, 608-21 96 29; jferriol@hsll.es und misasi@hsll.es

Mittwoch (1.4.)

19.37 Uhr: Auch die Balearen-Regierung hat Hilfsmaßnahmen beschlossen, um denjenigen zu helfen, denen durch die Corona-Krise soziale Not droht. Einen Überblick über Hilfen der spanischen und der balearischen Regierung finden Sie hier.

19.23 Uhr: Die Streicher des Symphonie-Orchesters haben "Ases Tod" aus den Peer-Gynt-Suiten von Edvard Grieg eingespielt und es den Opfern der Corona-Pandemie sowie den Helfern in den Krankenhäusern gewidmet. Die Musiker nahmen ihre Stimmen jeweils im Homeoffice auf. Zu sehen ist das Video in den sozialen Netzwerken der Symphoniker.

14.49 Uhr: Auch wenn Mallorca auf dem Luftweg praktisch abgeriegelt ist, bieten sowohl Eurowings als auch Condor weiterhin Verbindungen zwischen der Insel und Deutschland an. Eurowings fliegt zwischen Düsseldorf und Mallorca, Condor zwischen Frankfurt und Palma de Mallorca. Für jeden, den nun spontan die Reiselust gepackt hat: Die Polizei kontrolliert im Zuge der spanienweiten Ausgangssperre alle ankommenden Passagiere hinsichtlich des Grundes ihrer Reise. Fluggäste ohne eigenen Wohnsitz auf den Balearen werden zurückgewiesen. Alle Infos hier.

11.39 Uhr: Die spanische Regierung beschließt ein Maßnahmen-Paket, das zumindest die akuten sozialen Folgen der Coronavirus-Krise abfedern soll. Es schließt unter anderem Hilfen für Mieter, verschuldete Immobilienbesitzer, Selbstständige (autónomos), Kleinunternehmen und Hausangestellte sowie auch das Verbot mit ein, Strom, Wasser und das Telefon abzustellen. Alle Infos hier.

11.16 Uhr: Palmas Ortspolizei stellt klar: Es gibt keinen Service, Kindern während der Zeit der Ausgangssperre Glückwünsche durch die Beamten zu übermitteln. Eine entsprechende Nachricht in den sozialen Netzwerken, die ein Geburtstagsständchen für Kinder bis zu zwölf Jahren verspricht, sei Fake. 

10.30 Uhr: Die Landesregierung meldet acht neue Todesfälle von Covid-19-Patienten. Alle Infos hier

9.25 Uhr: Bislang wurden in Seniorenheimen und Behinderteneinrichtungen auf den Balearen sechs Todesfälle wegen der Pandemie registriert. In Seniorenheimen gibt es bislang 101 bestätigte Fälle (87 Bewohner und 14 Angestellte) und drei Tote, in Behinderteneinrichtungen 33 Fälle (darunter ein Mitarbeiter) und ebenfalls drei Tote.

Dienstag (31.3.)

17.02 Uhr: Weitere Hilfen für kleine Unternehmen und Selbständige in Spanien: Die Zentralregierung hat beschlossen, dass sie ihre Beiträge für die gesetzliche Sozialversicherung sechs Monate lang aussetzen können und erst dann wieder peu a peu die Beiträge aus dem Moratorium nachzuzahlen. Das Ganze soll ohne Zinsen ablaufen. 

16.53 Uhr: Die Luft auf den Balearen ist dank des Alarmzustandes sauberer denn je. Nach einer Untersuchung derLandesregierung ist die Belastung der Luft auf den Inseln mit Stickstoffdioxid in den vergangenen zwei Wochen um rund 50 Prozent zurückgegangen. Am stärksten fiel der Rückgang auf Mallorca aus, wo 61 Prozent weniger Stickstoffdioxid in der Luft gemessen wurde, verglichen mit den ersten beiden März-Wochen, als noch kein Alarmzustand galt. 

12.20 Uhr: Neue Zahlen zu Infektionen und Todesfällen auf den Balearen und in Spanien. 69 neue Ansteckungen erhöhen die Zahl der Infizierten auf Mallorca un den Nachbarinseln auf 1.069. Fünf weitere Todesfälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden erhöhen die Zahl der Todesopfer auf 42. In den Krankenhäusern liegen 353 Patienten, 80 von ihnen auf Intensivstation. Spanienweit starben in den vergangenen 24 Stunden 894 Corona-Patienten, damit sind es 8.189 Todesfälle seit Beginn der Krise. Die Zahl der diagnostizierten Infektionen liegt laut Gesundheitsministerium bei 94.417.


12.16 Uhr: Die Justiz auf Mallorca hat drei Personen ins Gefängnis eingewiesen, weil sie wiederholt gegen die Ausgangssperre verstoßen und sich den Anweisungen der Polizei widersetzt hatten.

12.14 Uhr: Die Fahrradboten von Glovo, Deliveroo und JustEat fahren weiter über die Insel. In der Verordnung zur verschärften Ausgangssperre sind Lieferdienste als "essenzielle Dienstleistungen" aufgeführt und damit vom Verbot ausgenommen.

12.10 Uhr: Die Landwirte auf Mallorca helfen beim Desinfizieren der Straßen mit. Palmas Stadtwerke stellen Chlor, die Bauern ihre Traktoren und die Arbeitszeit zur Verfügung.

11.55 Uhr: Die Baustellen auf Mallorca stehen still. Neben privaten Bauvorhaben im Immobiliensektor wurden auch praktisch alle öffentlichen Projekte bis 9. April ausgesetzt, erklärte die Landesregierung. --> weitere Infos hier

9.50 Uhr: Die Aktivität in mehr als der Hälfte der 86 Gesundheitszentren mit Basisversorgung (UBS) ist stark heruntergefahren worden, um Ressourcen für den Kampf gegen den Cornavirus freizumachen. Vor Ort sind zum Teil nur noch Verwaltungsangestellte, Patienten müssen sich an größere Zentren wenden. 

9.12 Uhr: Im Kampf gegen die Pandemie wird im öffentlichen Gesundheitssystem auf den Balearen mehr Personal gebraucht. Stellen für Ärzte, Krankenpfleger und sonstiges Pflegepersonal sind beim balearischen Arbeitsamt ausgeschrieben. Zuletzt waren 153 Angestellte im Gesundheitsbereich positiv getestet, weitere mehr als 350 Angestellte fallen wegen Coronavirus-Verdacht aus. 
 

Montag (30.3.)

19.00 Uhr: Die spanische Zentralregierung verbietet Trauerfeiern - diese dürfen erst nach dem Ende des jetzigen Alarmzustands abgehalten werden. Zur Bestattung selbst sind maximal drei Angehörige sowie der Pfarrer zugelassen.

17.20 Uhr: Formentera bleibt nicht mehr außen vor: Die kleinste Balearen-Insel hat jetzt auch zwei Coronavirus-Fälle. Ein 43-Jähriger musste ins Krankenhaus von Ibiza gebracht und dort auf der Intensivstation eingeliefert werden.  

13.39 Uhr: Auf dem Flughafen von Mallorca ist ein weiteres Transportflugzeug mit Schutzmaterial angekommen. Der russische Flieger landete am Mittag, an Bord sind mehr als 17 Tonnen Schutzmaterial aus China. Bereits am Sonntag kamen sieben Tonnen Material an. Die Landesregierung hat es auf eigene Initiative im Ausland erworben, nachdem die Verteilung durch die spanische Zentralregierung an die Regionen auf sich warten lässt.

12.17 Uhr: Die Sicherheitskräfte melden, dass am Sonntag fünf Personen auf Mallorca wegen Verstößen gegen die Ausgangssperre vorübergehend festgenommen worden sind, vier in Palma, eine Person in Algaida. Die Rede ist von Wiederholungstätern sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt.

11.18 Uhr: Das städtische Bestattungsunternehmen in Palma de Mallorca stellt das Angebot auf die Corona-Krise um. Die Preise wurden insgesamt gesenkt, Schutzanzüge werden gesondert abgerechnet.

11.10 Uhr: Spanienweit sind am Sonntag (29.3.) 838 mit dem Coronavirus infizierte Personen gestorben, so viel wie noch nie binnen 24 Stunden. Die Regierung versucht den Anstieg mit neuen Maßnahmen zu bremsen. --> komplette Meldung.

11.05 Uhr: Mallorca hat eine große Ladung Atemschutzmasken und weitere medizinische Ausrüstung erhalten. Insgesamt sieben Tonnen --> weitere Infos hier.

11.00 Uhr: Ab heute gelten die verschärften Regelungen der Ausgangssperre. Allerdings gibt es eine Übergangsfrist von 24 Stunden. Angestellte in Industriebetrieben oder auf dem Bau dürfen am Montag noch an ihrem Arbeitsplatz erscheinen, um alles Nötige für die mindestens zweiwöchige Pause zu regeln. --> weitere Infos hier

10.50 Uhr: Nach drei weiteren Todesfällen am Sonntag (29.3.) wird die neue Zahl der Coronavirus-Toten auf den Balearen verkündet: 36 Infizierte starben bislang auf Mallorca und den Nachbarinseln. --> weitere Zahlen hier

Sonntag (29.3.)

15.30 Uhr: Der spanische Ministerrat hat die zuvor von Ministerpräsident Pedro Sánchez angekündigte Verschärfung der Ausgangssperre gebilligt.

13 Uhr: Die balearische Landesregierung meldet zwar aktuell 958 Infizierte, in den vergangenen 24 Stunden seien aber "nur" 96 Neuinfizierte hinzugekommen, weniger als am Tag zuvor. Da waren es 107.

12 Uhr: Eine weitere Person im Alter von 90 Jahren stirbt an den Folgen des Coronavirus. Damit steigt die Zahl an Todesopfern balearenweit auf 33 an.

10 Uhr: Die balearische Landesregierung meldet ein weiteres Todesopfer. Damit steigt die Zahl balearenweit auf 32 an.

Samstag (28.3.)

19.30 Uhr: Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hält eine weitere TV-Ansprache und kündigt eine Verschärfung der Ausgangssperre für Angestellte "nicht essenzieller Bereiche" an. Alle Infos. Diese Berufe gehören zu den essenziellen Bereichen.

12 Uhr: Die neuen Zahlen für die Balearen sind da. Es gibt 862 bestätigte Coronavirus-Fälle. Das sind 107 mehr als am Vortag. Ein fünftes Todesopfer ist im Lauf des Samstags hinzugekommen. Damit steigt die Zahl balearenweit auf 31 Tote. 

10 Uhr: Die Zahl der Todesfälle von Coronavirus-Patienten auf den Balearen erhöht sich um vier auf jetzt 30.

Freitag (27.3.)

16.30 Uhr: Auf Palmas Flughafen ist denkbar wenig los. Die Sicherheitskräfte informieren, dass am Donnerstag gerade mal 298 Passagiere ankamen und 505 die Insel verließen. 

15.10 Uhr: Alle 110 Hotels an der Playa de Palma mit ihren mehr als 30.000 Gästeplätzen sind jetzt geschlossen. Die Hoteliers von 13 Hotels haben drei Tonnen Lebensmittel, die sonst verderben würden, an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet, wie es in einer Pressemitteilung heißt. 

 
11.55 Uhr: Die Sicherheitskräfte haben seit Ausrufung des Alarmzustands in Spanien knapp 3.000 Verfahren wegen Verstößen gegen die Ausgangssperre eingeleitet. Es drohen Geldbußen zwischen 600 und 30.000 Euro. 18 Personen wurden vorübergehend festgenommen. Die Guardia Civil erinnert zudem vor dem Wochenende noch einmal daran, dass Fahrten zum Zweitwohnsitz nicht gestattet sind. 

10.35 Uhr: Die Zahl der Todesfälle von Coronavirus-Patienten auf den Balearen erhöht sich um drei auf jetzt 25.

9.27 Uhr: Palmas Stadtwerke Emaya desinfizieren öffentliche Wege und speziell die Eingänge von Krankenhäusern sowie Apotheken.

Donnerstag (26.3.)

15.45 Uhr: Die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol (Sozialisten) hat nach einer Videokonferenz mit Verantwortlichen der Insel-Krankenhäuser erklärt, dass den Inseln "sehr schwierige Tage" bevorstehen, in denen es noch einmal deutlich mehr Fälle von Coronavirus gebe. Armengol rief aber auch dazu auf, gelassen zu bleiben. Die Balearen hätten ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem, mit dem man "alle behandeln" könne.

15.38 Uhr: Erste Haftstrafe auf Mallorca für einen Mann, der sich mindestens vier Mal über die Ausgangssperre während des Alarmzustandes hinweggesetzt hat. Die Nationalpolizei hatte den Mann bereits am 17., am 18. und am 20. März festgenommen, weil er sich ohne triftigen Grund im öffentlichen Raum aufhielt. Beim vierten Mal am Mittwoch (25.3.) reichte es dann den Beamten, die ihn mittags am Paseo Marítimo in Palma de Mallorca erwischten. Der Haftrichter schickte ihn in den Knast. 

15.25 Uhr: Die Landesregierung informiert darüber, dass Mallorca inzwischen über drei sogenannte Covid-Express-Anlaufstellen verfügt. Die drei Stellen befinden sich in den Gesundheitszentren von Establiments, Sa Indioteria und Es Pil·larí nahe der Playa de Palma. Dort können jeweils 70 bis 80 Schnelltests pro Tag durchgeführt werden. Die Stellen sind kein "Drive-in", sondern sind vielmehr gedacht für Angestellte des Gesundheitssystems, in Seniorenresidenzen, Polizisten, Feuerwehrleute und Angehörige der Risikogruppen.

11.37 Uhr: Die Hoteliers hoffen auf eine Saison von Mai bis November. Infos hier.

11.35 Uhr: Zahl der Todesfälle auf den Balearen steigt auf 22. Weitere Zahlen hier.

8.27 Uhr: Es gibt laut einer Veröffentlichung im spanischen Gesetzblatt (BOE) neue Ausnahmen bei der Ausgangssperre, vor allem hinsichtlich der Nutzung von Pkw und Mietwagen. Alle Infos

Mittwoch (25.3.)

18.40 Uhr: In Spanien sind mehr Menschen mit der Krankheit Covid-19 gestorben als in China. Die Zahl der Toten stieg am Mittwoch (25.3.) auf 3.434, in China waren es bislang 3.287. Spanien liegt damit weltweit auf Rang zwei der Corona-Toten, hinter Italien (mit über 6.800 Todesfällen), erklärte der spanische Gesundheitsminister.

18.15 Uhr: Busse und Taxis verkehren während der Ausgangssperre nur noch vereinzelt in Palma de Mallorca. Es fährt nur noch jedes fünfte Taxi. Manche Buslinien wurden komplett eingestellt.

17.55 Uhr: Spaniens stellvertretende Regierungschefin, Carmen Calvo, ist mit dem Coronavirus infiziert, wie ein Regierungssprecher mitteilt. Die 62-Jährige liegt in einem Krankenhaus in Madrid in Quarantäne. Es gehe ihr gut.

12.50 Uhr: Die neuen Zahlen für die Balearen lassen nicht viel Gutes erahnen. Inzwischen gibt es auf den Inseln 562 bestätigte Fälle, 19 Menschen sind am Coronavirus gestorben. 50 Patienten liegen derzeit auf der Intensivstation in den verschiedenen Krankenhäusern der Inseln.

7.50 Uhr: Dem Bürgermeister der Gemeinde Sencelles wird es zu bunt mit den Ausreden der Bürger. Hundehalter dürfen ihr Tier nur noch maximal 50 Meter weit ausführen, ansonsten gilt der Spaziergang als Verstoß gegen die Ausgangssperre.

Dienstag (24.3.)

16.57 Uhr: Die Guardia Civil wird in Seniorenheimen auf Mallorca vorstellig, um sich einen Überblick über die Lage zu machen und Hilfe anzubieten. Sie reagiert damit auf die Welle von Todesfällen in Einrichtungen besonders in der Region Madrid. Auf den Balearen sind bislang drei Todesfälle von Coronavirus-Patienten in Einrichtungen für Senioren und Menschen mit Behinderung registriert worden. 

14.23 Uhr: Die Polizei registriert alle ankommenden und abfliegenden Passagiere auf Palmas Flughafen. Am Montag waren das lediglich 330 Fluggäste, die die Insel verließen, sowie 294, die ankamen. 

12.00 Uhr: Die neuen Zahlen für die Balearen sind da. Es gibt 478 bestätigte Coronavirus-Fälle. Das sind 78 mehr als am Vortag. 

11.24 Uhr: In Madrid wird über weitere Maßnahmen gestritten. Wirtschaftsministerin Nadia Calviño lehnt es ab, die Wirtschaftstätigkeiten stärker als bislang einzuschränken. Spanien müsse weiter produzieren, um die Bevölkerung weiter mit Lebensmitteln, Wasser, Gas, Strom und sanitären Produkten versorgen zu können. Unterdessen schockt die Nachricht, dass mehrere Bewohner in Seniorenheimen anscheinend alleine ihrem Schicksal überlassen worden waren. Soldaten prüfen nun Heime in verschiedenen spanischen Regionen.

11.15 Uhr: Drei weitere Personen, bei denen eine Ansteckung mit dem Coronavirus diagnostiziert worden war, sind auf Mallorca gestorben. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich somit balearenweit auf 13.

9.10 Uhr: Der Flughafen von Mallorca hat sich nahezu ganz und gar geleert. Die Eingänge des Terminals werden kontrolliert, der Flugbetrieb auf wenige Bereiche reduziert.

8.27 Uhr: In der Gemeinde Sóller werden die Deckel der Müllcontainer nicht geschlossen. So sollen die Bürger Müllbeutel entsorgen können, ohne Griffe anzufassen und so Infektionsrisiken vermeiden. 


Montag (23.3.)

19.04 Uhr: Spanienweit gibt es 33.089 bestätigte Fälle, 2.182 Tote und 3.355 genesene Patienten. 

16.57: Die Nationalpolizei hat eine Bilanz der Flughafen-Kontrollen vom Sonntag bekannt gemacht. Demnach kamen 374 Personen an, die Insel verließen 754 Passagiere. 

15.54 Uhr: Die Ortspolizei von Lucmajor dementiert per Megafonie-Durchsagen Gerüchte, wonach ein Ausnahmezustand mit rigorosem Ausgangsverbot verkündet werden soll. Infolge war es zu Hamsterkäufen gekommen.

15.10 Uhr: Das Hotel von Palmas Kongresszentrum wird als provisorisches Krankenhaus hergerichtet. Noch seien die Kapazitäten der Krankenhäuser aber ausreichend, so die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol. 

13.50 Uhr: Die Bauern auf Mallorca helfen bei der Desinfizierung öffentlicher Wege und Plätze. Unter anderem in Santa Maria wurden dazu Traktoren umgerüstet, die sonst Schädlingsbekämpfungsmittel ausbringen. 

12.30 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle auf den Balearen steigt auf 400. Darunter sind 50 Angestellte des Gesundheitssystems. 

11.22 Uhr: Wer Fragen zum Coronavirus hat, kann jetzt auch über die sozialen Netzwerke ärztlichen Beistand bekommen: Twitter (@apmallorca), Facebook (APMallorca) und Instagram (@apmallorca). Die Gesundheits-Hotline 061 sei für medizinische Notfälle reserviert, heißt es bei den Gesundheitsbehörden.

10.55 Uhr: Die Zahl der Todesfälle auf den Balearen steigt auf zehn.

10.45 Uhr: Das Mallorca Live Festival, das ursprünglich am 14., 15. und 16. Mai stattfinden soll, wird auf Oktober verschoben. 

9.23 Uhr: Spanienweit gibt es derzeit 28.572 Infizierte und 1.720 Todesfälle. 2.575 Patienten gelten als genesen. 

Sonntag (22.3.)

19 Uhr: Ministerpräsidentin Francina Armengol versichert nach einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten des Landes, dass es auf den Balearen an keinen Beatmungsgeräten fehlen wird

18 Uhr: Mallorcas Bischof, Sebastià Taltavull, gibt bekannt, dass alle Kirchen geschlossen bleiben. Die Messen wurden zuvor schon ausgesetzt. Die Betreuung soll übers Telefon erfolgen. 

17 Uhr: Ministerpräsidentin Francina Armengol geht von Einstellung sämtlicher internationaler Flugverbindungen aus, wenn alle Urlauber die Inseln verlassen haben. Noch finden Rückholflüge statt. 

16 Uhr: Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigt an, dass die Alten- und Pflegeheime unter staatlicher Kontrolle gestellt werden. Außerdem sollen finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, damit Gemeinden ältere Menschen mit Lebensmittel zu Hause versorgen können. 

14 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Alten- und Pflegeheimen steigt auf 22. Drei Todesopfer sind dort zu beklagen.

13 Uhr: Das balearische Coronavirus-Komitee meldet weitere Todesfälle. Insgesamt seien auf den Inseln bereits neun Menschen mit Covid-19 gestorben.

11 Uhr: : Laut den Zahlen des spanischen Gesundheitsministeriums ist die Zahl der mit Covid-19 erkrankten Patienten auf den Balearen von Samstag auf Sonntag um 85 Menschen gestiegen. Das ist der größte Anstieg bislang. Insgesamt seien bislang 331 Menschen infiziert worden. Neun Menschen sind bereits gestorben.

11 Uhr: : Der spanische Ministerpräsident gibt gegenüber den regionalen Ministerpräsidenten bekannt, dass der Alarmzustand über den 29.3. hinaus bis Ostersonntag (12.4.) verlängert wird.

Samstag (21.3.)

21.30 Uhr: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez bereitet seine Bürger auf eine weitere Eskalation in der Coronavirus-Krise vor: "Das Schlimmste kommt noch", warnt er in einer Fernsehansprache.

17.23 Uhr: Die Polizei hält am Flughafen von Son Sant Joan in Palma de Mallorca eine britische Staatsbürgerin von einer Einreise ab. Die Frau kam am Vormittag mit einem Flieger aus London an, ist aber weder Residentin auf der Insel, noch besitzt sie eine Immobilie auf Mallorca. Sie wollte ein paar Tage im Haus einer Freundin in Andratx verbringen. Sie muss die Nacht auf Sonntag (22.3.) nun am Flughafen verbringen, von wo sie dann nach London zurückkehrt. 

15.40 Uhr: Fluggäste, die aufgrund der Corona-Krise ihren Flug nicht antreten, beklagen dieser Tage massiv Schwierigkeiten bei der Rückerstattung des Ticketpreises. Viele Fluggesellschaften weigern sich, das Geld zurückzugeben. Stattdessen bieten sie Gutscheine für einen anderen Termin oder ähnliches an. Die Airlines machen geltend, dass sie in Liquiditätsprobleme geraten, wenn sie allen Passagieren das Geld ausbezahlen und bitten die Regierung um "Flexibilität" in diesem Punkt.

15.10 Uhr: Die Intensivstationen der Krankenhäuser speziell in Madrid sind seit Tagen am Rande ihrer Kapazitätsgrenzen, doch die Situation wird sich wohl noch verschlimmern. Inzwischen gibt es Hospitale, in denen in den Intensivstationen die doppelte Zahl der maximal zulässigen Patienten liegt. Allein in Madrid liegen zurzeit rund 700 Menschen auf der Intensivstation. In den vergangenen 24 Stunden hat sich ihre Zahl um 41 Prozent erhöht.

13.41 Uhr: Nach Tagen mit weniger Betrieb haben sich vor Supermärkten in Palma de Mallorca Schlangen gebildet. Da die Zahl der Kunden, die gleichzeitig im Laden sein dürfen, begrenzt ist, muss auf Einlass gewartet werden. Sicherheitsleute achten auf einen Abstand von mindestens einem Meter zwischen den Kunden.

13.05 Uhr: Die neuen Fallzahlen für die Balearen sind da: Es sind 43 bestätigte Fälle mehr, insgesamt 246. Auf der Intensivstation betreut werden mittlerweile 21 Patienten.

12.23 Uhr: Die Stadtverwaltung von Palma hat den Sportkomplex Son Moix, der ohnehin derzeit nicht von Sportlern genutzt werden darf, für die Unterbringung von Obdachlosen umgerüstet. Platz ist nun für bis zu 50 Personen für die Matratzen auf dem zentralen Spielfeld ausgelegt wurden. Das Rathaus teilt des Weiteren mit, dass in der ersten Woche des Alarmzustands soziale Hilfen in Höhe von rund 200.000 Euro gewährt worden seien. Das ist rund doppelt so viel wie vor der Coronavirus-Krise.

12.02 Uhr: Die Verlagsgruppe Prensa Ibérica, in der auch die Mallorca Zeitung erscheint, betont in einer Mitteilung, dass die Kioske in ganz Spanien trotz Ausgangssperre öffnen. Da Nachrichten als Güter des Grundbedarfs definiert seien, gehe der Verkauf von Zeitungen auch während der Zeit des Alarmzustands weiter. Die Printausgabe der MZ gibt es alternativ aber auch als E-Paper.

10.23 Uhr: Die balearische Landesregierung hat das Verbot von öffentlichen Sportwettkämpfen bis zum 30. April erweitert. Ursprünglich galt es bis zum 25. März.

9.54 Uhr: Spanienweit sind jetzt 21.570 Fälle gemeldet, die Zahl der Todesfälle steigt auf 1.094, als genesen gelten 1.585 Personen. In Madrid sind die erweiterten Intensivstationen bereits weitgehend mit Coronavirus-Patienten belegt. Die neuen Zahlen für die Balearen werden am Mittag bekannt gegeben.

8.15 Uhr: An der Playa de Palma sind nur noch neun Hotels geöffnet. Sie schließen voraussichtlich am Sonntag, wenn die letzten dort untergebrachten Urlauber abgereist sind.

Freitag (20.3.)

15.54 Uhr: Wegen der Kontrollen der Guardia Civil kommt es zu einem längeren Stau auf der Autobahn nach Inca. Die Polizei hat zwei von drei Fahrbahnen gesperrt, um die Einhaltung der Ausgangssperre zu kontrollieren. Es gelten nur bestimmte Ausnahmen

15.27 Uhr: Die Mallorca-Airlines Eurowings und Condor haben zahlreiche Rüchholflüge ab Palma zu Flughäfen in Deutschland aufgelegt. Alle Infos hier

13.52 Uhr: Am kommenden Sonntag fliegen die letzten von alltours für die Rückholaktion gecharterten Sondermaschinen nach Deutschland zurück. Das kündigt der Reiseveranstalter in einer Pressemitteilung an. "Damit schließt die alltours-Gruppe die Rückholaktion erfolgreich ab."

13.00 Uhr: Der vierte Todesfall eines Coronavirus-Patienten auf Mallorca wird bekannt, ein 90-Jähriger ist am Morgen in Son Llàtzer gestorben. Inzwischen gibt es balearenweit 203 bestätigte Fälle. 

12.12 Uhr: Die Guardia Civil hat die Kontrollen zur Einhaltung der Ausgangssperre massiv verstärkt. Auf der Inca-Autobahn werden Autofahrer angehalten und acht Strafen ausgesprochen. 

10.57 Uhr: Die Termine für die Erklärung der Einkommensteuer (IRPF) in Spanien sollen aufrecht erhalten bleiben. Startschuss ist demnach am 1. April, die Abgabe ist möglich bis 30. Juni. 

10.27 Uhr: Bleiben die Anträge für Baugenehmigungen in Palma de Mallorca wegen der Corona-Krise noch länger liegen als ohnehin? Die Stadtverwaltung sagt nein - im Gegenteil. Die Beamten arbeiteten von zu Hause aus und könnten sich derzeit stärker auf die Bearbeitung der Anträge konzentrieren. 

9:53 Uhr: Es gibt verschärfte Kontrollen der Ausgangssperre - das Aufsuchen des Häuschens am Meer am Wochenende ist nicht erlaubt. Zudem wurden neue Ausnahmen für die Ausgangssperre definiert. Alle Infos hier

8.12 Uhr: Es wird ein dritter Todesfall von Patienten mit Coronavirus bekannt. Ein 30-jähriger Mann mit schweren Vorerkrankungen verstarb am Donnerstagabend (19.3.) im Landeskrankenhaus Son Espases. Die neuen Statistiken finden Sie hier.

Donnerstag (19.3.)

15.32 Uhr: Der Reiseveranstalter alltours sagt alle Flugpauschalreisen und Reisen aus dem Individualprogramm bis einschließlich 30. April 2020 ab.

15.04 Uhr: Die durch den Straßenverkehr verursachte Luftverschmutzung in Palma de Mallorca ist seit der Ausrufung des Alarmzustands in Spanien am Wochenende um rund 75 Prozent zurückgegangen. Grund ist die Ausgangssperre, für die nur bestimmte Ausnahmen wie der Weg zur Arbeit gelten

13.42 Uhr: Das balearische Gesundheitsministerium bittet darum, dass Bürger, die Fragen zu einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus haben oder einen Arzttermin benötigen, sich an folgende Telefonnummern wenden: 902 079 079 und 971 437 079. Die Nummer 061, die immer wieder überlastet ist, soll dagegen für medizinische Notfälle freigehalten werden.

12.30 Uhr: Die neuen Fallzahlen sind da: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle auf den Balearen ist auf 169 gestiegen. Das sind 57 mehr als am Tag zuvor. Spanienweit gibt es bereits mehr als 17.000 bestätigte Coronavirus-Fälle, die Zahl der Toten steigt auf 767.

11.23 Uhr: Der Flugverkehr von Deutschland nach Mallorca ist jetzt stark eingeschränkt - alle Details hier.

9.42 Uhr: Zum ersten Mal in zwei Jahrhunderten fällt in Sineu der traditionelle Donnerstagsmarkt aus - zuletzt war das im Jahr 1820 der Fall, wegen der damaligen Pestepidemie. 

1.00 Uhr: Die neue Printausgabe der MZ mit dem Schwerpunkt zur Coronavirus-Krise ist da. Hier auch als E-Paper

Mittwoch (18.3.)

21.00: Der spanische König Felipe VI. hält eine Fernsehansprache an die Nation, in der er zu Einigkeit, Zuversicht und Solidarität aufhält. Auf einigen Balkonen auf Mallorca werden gleichzeitig Töpfe geschlagen - aus Protest gegen Altkönig Juan Carlos, der in einen Korruptionsskandal verwickelt ist. 

14.38: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle auf den Baleaern ist auf 112 gestiegen. Das sind 20 mehr als am Tag zuvor. Derzeit sind fünf Covid-19-Patienten auf der Intensivstation eingeliefert - drei in Son Llàtzer, einer in Son Espases und einer auf Menorca.

13.30 Uhr: Die balearische Landesregierung teilt mit, dass ab Donnerstag (19.3.) die Frequenzen der Stadtbusse in Palma, von Überlandbussen, Metro und Zügen heruntergefahren werden. Die Zahl der Fahrgäste ist ohnehin drastisch zurückgegangen, bei den Zügen um 18 Prozent, bei den Überlandbussen um 13 Prozent, bei den Stadtbussen in Palma sogar um 85 Prozent. Aktuelle Fahrpläne unter tib.org i emtpalma.cat.

12.07: Eine Stichprobe in einem Supermarkt in Palma ergibt: Die Regale werden inzwischen schneller nachgefüllt, Hamsterkäufe haben offenbar ein Ende. Auch Toilettenpapier - inzwischen internationales Symbol der Hamsterkäufe - ist wieder in größeren Mengen vorrätig. 

11.27 Uhr: Auf der Plaça d'Espanya in Palma de Mallorca patrouilleren inzwischen auch Soldaten, um die Einhaltung der Ausgangssperre zu kontrollieren. 

9.34 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Spanien steigt auf 11.900, die Zahl der Toten auf 535. Als geheilt gelten 530. 

8.13 Uhr: Wie bekannt wird, hat eine Spezialeinheit des spanischen Militärs am Dienstag (17.3.) die Verkehrsbehörde in Palma de Mallorca mit einer Chlorlösung und 70-prozentigem Alkohol desinfiziert. Die vom Innenministerium  angeordnete Aktion wurde von 15 aus Valencia eingeflogenen Experten des spanischen Heeres durchgeführt, die dabei von in Palma de Mallorca stationierten Soldaten unterstützt wurden.
 

Dienstag (17.3.) 

19.10 Uhr: Die Polizei hat am Dienstag 30 Personen in Palma und sieben in Manacor abgestraft, weil sie die Ausgangssperre missachtet und Anordnungen ignoriert haben. Einige von ihnen trieben Sport. 

15.20 Uhr: Die spanische Regierung bereitet ein Maßnahmenpaket vor, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf Privathaushalte abzumildern. So soll es etwa ein Moratorium für die Zahlung von Hypothekenkrediten geben. 

14.13 Uhr: Einsatzkräfte der spanischen Streitkräfte sollen ab Mittwoch bei Arbeitung zur Desinfizierung auf Mallorca mithelfen. Erwartet werden zehn Einsatzwagen. 

13.40 Uhr: Der Luftraum über Mallorca wird weitgehend geschlossen, um die Pandemie des Coronavirus einzudämmen. Das kündigt die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol per Twitter an. Erlaubt werde nur ein täglicher Flug je Airline und pro Richtung auf den Strecken nach Madrid, Barcelona und Valencia. Davon abgesehen würden alle privaten innerspanischen und internationalen Flüge verboten, Heimhol-Aktionen ausgenommen. Alle Details hier

13.20 Uhr: Die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol kündigt neue Restriktionen im Luftverkehr an - welche, soll auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. 

13.00: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle auf den Balearen ist am Dienstag (17.3.) auf 92 gestiegen. Das sind 19 mehr als am Tag zuvor. 

12.24: Das spanische Gesundheitsministerium hat die neuesten Zahlen bekannt gemacht. Es gibt jetzt 491 bestätigte Todesfälle im Land. Die Zahl der Infizierten steigt auf knapp 11.200. 46 Prozent befinden sich im Krankenhaus, 5 Prozent auf der Intensivstation. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 4 Prozent. 

10.23 Uhr: "Mit Bedauern teilen wir Ihnen allen mit, dass alle deutschsprachigen katholischen Gottesdienste ab sofort auf Grunde der besonderen Situation bis auf weiteres ausfallen", heißt es in einer E-Mail der Pfarrei. "Dienstag bis Donnerstag erreichen Sie uns per Telefon zwischen 10 und 16 Uhr."

9.00 Uhr: Die Zahl bestätigten Coronavirus-Fälle in ganz Spanien nähert sich der 10.000-Marke. Am Dienstagmorgen wurden 9.904 gezählt. Die Zahl der Todesfälle steigt auf 342, die Zahl der Genesungen auf 530. 

Montag (16.3.)

17.38 Uhr: Die spanische Regierung kündigt an, dass ab Mitternacht die Landgrenzen dicht gemacht werden, nur noch zurückkehrende Spanier dürfen einreisen. Im Fall von Portugal wird der Flugverkehr ausgesetzt. Wie es allgemein mit dem Flugverkehr weitergeht, ist unklar. 

16.40 Uhr: Spa und Pool tabu - die Hoteliers an der Playa de Palma schicken eine Pressemitteilung mit den Verhaltensregeln für die verbliebenen Urlauber

14.33: Der Tourismus kommt Schritt für Schritt zum Erliegen. Lauda teilt mit, ab Mitternacht und bis zum 8. April alle Flüge zu streichen. Der Reiseveranstalter alltours sagt alle Flugpauschalreisen bis einschließlich 27. März ab. 

14.17 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle auf den Balearen steigt am Montag (16.3.) auf 73. Das sind 18 mehr als am Tag zuvor. Vier Patienten liegen auf der Intensivstation

12.47: Der Inselrat gibt bekannt, dass auch die TÜV-Stellen auf Mallorca (ITV) schließen. 

11.00 Uhr: Urlauber, die mit dem Bus zum Flughafen fahren, müssen kein Ticket kaufen, sondern können einfach hinten einsteigen. Hintergrund: Als Schutzmaßnahme ist das Zahlen mit Bargeld nicht mehr möglich, und Urlauber haben keine Bürger- oder Zehnerkarte. 

10.35 Uhr: Der Bierkönig veröffentlicht auf Instagram ein Statement, dass das vom 17. bis 19. April geplante Opening abgesagt ist. "Ob und wann diese Veranstaltung nachgeholt werden kann, können wir aktuell noch nicht sagen", heißt es. 

9.32 Uhr: Der spanische Verkehrsminister José Luis Ábalos hat angekündigt, dass der spanienweite Alarmzustand voraussichtlich länger als 15 Tage dauern werde. Zwei Wochen seien nicht ausreichend, um das Virus zu besiegen. 

8.16 Uhr: Die Ortspolizei von Palma de Mallorca wird bei den städtischen Verkehrsbetrieben vorstellig, um die Einhaltung der Hygiene-Vorschriften zu überprüfen. Arbeitnehmervertreter hatten sich zuvor beschwert, dass Handschuhe und Desinfektionsmittel fehlten sowie nicht genügend Sicherheitsscheiben für die Fahrer zur Verfügung stünden. 

Sonntag (15.3.)

18.48 Uhr: Die Ryanair-Gruppe mit Lauda und Buzz hat angekündigt, die Verbindungen auf die Balearen sowie das restliche spanische Territoriuem zwischen Montag (16.3.) und Donnerstag (19.3.) drastisch zurückzufahren. Alle betroffenen Passagiere werden per Mail benachrichtigt, hieß es auf Twitter.

18.18 Uhr: Die Stadt Palma teilt mit, dass die Stadtbusse am Montag (15.3.) wie immer fahren, allerdings ist kein Zahlen mit Bargeld möglich.

18.12 Uhr: Parken in Palma wird während des Alarmzustandes kostenlos sein. Der Parküberwachungsdienst ORA hat angekündigt, während des zweiwöchigen Ausnahmezustandes in den blauen Zonen keine Parkgebühren zu erheben und somit auch keine Strafzettel auszustellen. Das Radverleihsystem BiciPalma ist seit Sonntag ebenfalls außer Betrieb.

17.00: Die deutschsprachige evangelische Gemeinde überträgt ihren Gottesdienst in Peguera in Folge der Coronavirus-Auflagen online. Die Gläubigen erhalten eine E-Mail, in der Sie über einen Link die nötige App herunterladen können. Der Gottesdienst ist Teil des Pfarrer-Castings, bei dem ein Nachfolger für Heike Stijohann gesucht wird.

15.55 Uhr: Freie Tage oder Urlaub bei der Feuerwehr von Palma sind bis auf Weiteres gestrichen. Man werde strenge Hygienevorschriften im Dienst einhalten, um eine Ansteckung zu vermeiden, heißt es bei Twitter. Derweil hat die Balearen-Regierung zurückgerudert und ruft nun alle Lehrer bereits für Montag (16.3.) auf, daheim zu bleiben. Nur die jeweiligen Leitungsteams der Schulen sollen anwesend sein, sich allerdings nach Möglichkeit abwechseln. Ursprünglich war vorgesehen gewesen, dass die Lehrer am Montag noch in der Schule die Aufgaben für die Schüler der kommenden 15 Tage vorbereiten und erst ab Dienstag von daheim aus arbeiten. Alle Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen im ganzen Land sind in den kommenden zwei Wochen geschlossen.

15.05 Uhr: Das balearische Arbeitsministerium fürchtet aufgrund der Corona-Krise um eine regelrechte Entlassungswelle bei den Unternehmen. Arbeitsminister Iago Negueruela (Sozialisten) erinnerte nach einem Treffen mit Unternehmensvertretern und Gewerkschaftern an die Möglichkeit einer zeitweiligen Freistellung des Angestellten. Mit dem sogenannten ERTE solle die Entlassung vermieden werden. Negueruela appellierte an die Firmen, mit dieser Maßnahme zu agieren.

14.30 Uhr: Nun sind es schon über 7.500 Infizierte in Spanien. Die Zahl der Toten schnellt auf 288 sprunghaft nach oben. 382 Menschen liegen auf der Intensivstation.

14.20 Uhr: Die Supermarktkette Mercadona hat in einer Mail an die Angestellten angekündigt, aufgrund des erhöhten Arbeitsvolumens während der Coronavirus-Pandemie die Gehälter zu erhöhen. Auf das Brutto-Gehalt für den Monat März werden 20 Prozent draufgeschlagen. 

11.20 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Spanien ist mittlerweile auf über 6.400 gestiegen. Bislang sind 192 Menschen im Land am Erreger gestorben. Auf den Balearen liegt die Zahl der positiv Getesteten nun bei 55.

0.00 Uhr: Das Dekret zum Alarmzustand in Spanien ist im Gesetzesblatt veröffentlicht und ab sofort in Kraft. Die Bewegungsfreiheit der Bürger ist eingeschränkt, ebenso der Betrieb des Einzelhandels mit Ausnahmen wie etwa Lebensmittelgeschäften. Bars und Restaurants müssen schließen. Hotels dürfen geöffnet bleiben, dürfen aber keine externen Gäste bewirten. Alle Details.

Samstag (14.3.)

23.10 Uhr: Die Frau von Spanien-Premier Pedro Sánchez, Begoña Gómez, ist positiv auf den Coronavirus getestet worden. Das haben Analysen bei allen Personen im engen Umfeld von Sánchez ergeben. Gómez war bei der Demonstration zum Weltfrauentag am 8. März in der Kundgebung in Madrid mitmarschiert.

22.00 Uhr: Tausende von Bürgern, vor allem in Palma de Mallorca, treten auf ihren Balkon oder die Terrasse hinaus und spenden einen einminütigen Applaus für alle, die im Gesundheitssystem arbeiten und dieser Tage häufig bis zur absoluten Erschöpfung schuften. Der Applaus soll sich nun jeden Abend bis zum Ende des 15-tägigen Alarmzustandes wiederholen, allerdings auf 19 Uhr vorverlegt werden, damit auch Kinder mitmachen können.

21.40 Uhr: Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die konkreten Beschlüsse zum Shutdown in Spanien verkündet. Die Bewegungsfreiheit der Bürger wird eingeschränkt, nur noch bestimmte Geschäfte dürfen öffnen (alle Details hier).

20.11 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Spanien steigt auf 6.271, die Zahl der Toten auf 189. 517 Personen gelten als geheilt.    

15.08 Uhr: Die britische Airline Jet2 streicht ab sofort alle Flüge auf die Balearen und das spanische Festland sowie die Kanaren. Auf Twitter veröffentlichten Fluglotsen Routenverläufe von mehreren Flugzeugen, die eine 180-Grad-Wende wieder zurück nach Großbritannien vollführten.

13.25 Uhr: Die balearische Gesundheitsministerin Patricia Gómez gibt einen Überblick über die Ausbreitung der Pandemie auf Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera. Bislang seien 44 Menschen positiv getestet worden, das sind 18 mehr als noch am Tag zuvor. 

13.10 Uhr: In der Bucht von Palma muss das Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 4" 24 Stunden ausharren, bis es am Abend anlegen darf. Die Passagiere sollen danach direkt zum Flughafen gebracht werden. Mehr dazu hier.

9.20 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Spanien steigt weiter rapide an. Jetzt sind es bereits über 5.200 Personen. 132 von ihnen sind an dem Erreger gestorben.

Freitag (13.3.)

21.00 Uhr: Madrid ordnet die Schließung der Geschäfte ab Samstag (14.3.) an, Ausnahmen gelten für Supermärkte, Apotheken und Geschäfte mit Gütern des täglichen Bedarfs. Bei Bedarf werde man Hotels als Krankenhäuser nutzen.

19.30 Uhr: Um Hamsterkäufen vorzubeugen, dürfen die Supermärkte auf den Balearen auch an diesem Sonntag (15.3.) öffnen. Ministerpräsidentin Francina Armengol appellierte an die Vernunft, die Versorgung mit Lebensmitteln sei "mehr als gesichert".

16.30 Uhr: Spanienweit sind bereits 4.209 Coronavirusfälle bestätigt, die Zahl der Todesfälle steigt auf 120, als wieder gesund gelten 189 Personen.

15.30 Uhr: Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez ruft den Ausnahmezustand aus, kündigt aber noch keine konkreten Maßnahmen an. In einer Fernsehansprache appellierte er an die Spanier, ihr Möglichstes zu tun, die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden einzuhalten. 

13.10 Uhr: Inzwischen haben weltweit 62 Länder Einreisesperren oder zumindest Beschränkungen für Spanier oder Reisende verhängt, die sich in den vergangenen Tagen in Spanien aufgehalten haben. In einigen Fällen verhängen die Länder drakonische Strafen für die Missachtung der Vorschriften. Wer beispielsweise aus Spanien nach Moskau einreist, wird zu einer 14-tägigen Quarantäne gezwungen. Wer das missachtet, muss mit Geldstrafen und sogar bis zu fünf Jahren Gefängnis rechnen.

12.30 Uhr: Das Baskenland ruft als erste Autonome Region in Spanien den medizinischen Notstand aus. Das bedeutet, dass die baskische Regierung Maßnahmen wie die Abschottung der gesamten Region veranlassen kann. Bisher ist das nur in der Gegend um Igualada in Katalonien geschehen, wo rund 70.000 Menschen die Gegend nicht mehr verlassen dürfen. Innerhalb der abgeschotteten Zone dürfen sie sich allerdings frei bewegen, wobei darum gebeten wird, die Aktivitäten außer Haus auf ein Minimum zu beschränken. Außerdem kann die baskische Regierung nun leichter Personenbewegungen verbieten sowie den öffentlichen Nahverkehr einschränken. Die Nahrungsmittelversorgung sei aber gesichert, hieß es. 

10.54 Uhr: Das Management des Schauspielers Til Schweiger gibt bekannt, dass die für den 21. März geplante Eröffnungsfeier seiner neuen Pizzeria "Henry likes Pizza" in Santanyí wegen des Coronavirus verschoben wird. Ein Ersatztermin wird bekanntgegeben. 

10.13 Uhr: Das Bistum von Mallorca teilt mit, dass ab sofort keine touristischen Besuche der Kathedrale von Palma de Mallorca mehr möglich sind. La Seu stehe nur noch Gottesdienstbesuchern offen. Ob die Osterprozessionen stattfinden werden, ist derzeit mehr als fraglich. Zwar wurde noch keine endgültige Entscheidung getroffen, aber Bistum und Bruderschaften sprechen sich dafür aus, die Prozessionen angesichts der Auflagen der Landesregierung ausfallen zu lassen. 

8.00 Uhr: In Spanien gibt es offiziell 3.142 infizierte Personen, die Zahl der Todesfälle ist auf 84 gestiegen. Als geheilt gelten 189

Donnerstag (12.3.)

19.30 Uhr: Die Zentralregierung verbietet es allen Kreuzfahrtschiffen sowie sonstigen Passagierschiffen aus Italien, einen spanischen Hafen anzulaufen. Das Verbot gilt ab Freitag (13.3.) und bis zum 26. März.

17.40 Uhr: Die Zahl der Todesfälle in Spanien steigt nun rapide an. Waren es am Mittwochabend (11.3.) noch 54 Menschen, die dem Coronavirus zum Opfer gefallen sind, stieg die Opferzahl bis Donnerstagnachmittag auf 84 an. Inzwischen sind über 3.000 positive Befunde im Land bestätigt.

17.05 Uhr: Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez (Sozialisten) hat in der Sitzung des Ministerrates am Donnerstag (12.3.) empfohlen, alle Schulen im Land zu schließen. Die endgültige Entscheidung darüber dürfen allerdings die Autonomen Regionen. Inzwischen sind in sechs Regionen des Landes die Schulen geschlossen: Madrid, Baskenland, Katalonien, La Rioja, Murcia und Galicien. Weiter kündigte Sánchez mehrere Sofortmaßnahmen an, um die Wirtschaft des Landes wieder anzukurbeln. 14 Milliarden Euro sollen in Konjunkturprogramme fließen. 3,8 Milliarden Euro werden für die Gesundheitsvorsorge bereitgestellt und weitere 400 Millionen gehen an die Tourismus- und die Transportbranche, die beiden durch die Krise am stärksten betroffenen Industriezweige.

16.45 Uhr: Die Großraumdisco Tito's am Paseo Marítimo teilt auf der Instagram-Seite mit, dass ab Donnerstag (12.3.) die Türen auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben. Die Verantwortlichen erklären, dass diese Entscheidung präventiv gefällt wurde. Es sei kein positiver Befund beim Personal der Diskothek aufgetaucht.

16.03 Uhr: Die Organisatoren der Oldtimer-Veranstaltung Rally Clásico auf Mallorca geben bekannt, dass die Rallye ohne Rahmenprogramm und somit ohne Publikum stattfinden wird. Sowohl in der Ausstellerzone im Hafen von Puerto Portals als auch bei den angesetzten Aktivitäten wie Preisverleihungen oder Startschuss sind keine Zaungäste gestattet. Das Fahrer-Briefing am Donnerstag findet schriftlich statt, ohne die Fahrer alle gemeinsam zu versammeln.

13.04 Uhr: Die Gemeindeverwaltung von Marratxí gibt bekannt, dass die Töpfermesse "Fira del Fang" ab Freitag (13.3.) geschlossen bleibt. Ebenso fällt bis auf weiteres der beliebte Trödelmarkt im Gewerbegebiet von Marratxí aus, der üblicherweise jeden Sonntag bis zu 10.000 Menschen anlockt. Gestrichen sind auch die Messen in Binissalem und Son Ferriol

12.38 Uhr: Auf Mallorca wird inzwischen eine mögliche Schließung der Schulen ab Montag (16.3.) vorbereitet. Die Direktoren der Bildungseinrichtungen wurden vom zuständigen Ministerium der Balearen darüber informiert, dass in den kommenden Stunden über eine teilweise oder komplette Schließung entschieden wird. Die Rektoren wollen spätestens am Freitag (13.3.) die Eltern informieren, wie es weitergeht.

12.19 Uhr: Real Madrid muss in Quarantäne gehen. Nachdem der Spieler Trey Thompkins des Basketball-Teams von Real Madrid auf Coronavirus positiv getestet wurde, sind sowohl das Basketball- als auch das Fußballteam der Primera División in Quarantäne geschickt worden. Zwar hätten die Fußballer keinen direkten Kontakt mit Thompkins gehabt, hieß es. Allerdings nutzen beide Mannschaften dieselben Gemeinschaftsräume in der Sportstadt von Real Madrid, weshalb eine Weitergabe der Viren nicht ausgeschlossen ist.

12.18 Uhr: Die Schulen im gesamten Baskenland haben am Donnerstag (12.3.) den Unterricht eingestellt. Nachdem in der Provinz Álava dieser bereits vor Tagen ausgesetzt worden war, haben nun auch die beiden anderen Regionen Guipuzkoa und Vizcaya den Unterricht gestrichen. Die baskische Hauptstadt Vitoria (Álava) ist neben Madrid mit am stärksten vom Virus betroffen. In Katalonien denkt man über eine Schließung der Schulen nach.

11.30 Uhr: Die spanische Ministerin für Gleichberechtigung, Irene Montero (Unidas Podemos), hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Sie habe am Mittwoch (11.3.) Anzeichen für eine Erkankung gespürt, sagte Montero. Ein Test verlief positiv. Sie fühle sich aber gut und werde zwischenzeitlich gemeinsam mit ihrem Partner Pablo Iglesias, dem Generalsekretär der Linkspartei, zu Hause in Quarantäne gehen. Sie werde allerdings weiterhin im Homeoffice arbeiten.

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